Sturz verhindert Abschied
Monica Lierhaus trauert um ihre Mutter
30.10.2026 – 14:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Monica Lierhaus bricht sich den Oberschenkelhals, kurz darauf stirbt ihre Mutter. Bei der Beisetzung findet sie doch noch einen Weg, Lebewohl zu sagen.
Die Sportjournalistin Monica Lierhaus aus Hamburg trauert um ihre Mutter Sigrid. Sie starb Ende Juli im Alter von 82 Jahren nach langer Parkinson-Erkrankung. Kurz zuvor hatte sich Lierhaus bei einem Sturz den Oberschenkelhals gebrochen. Deshalb konnte sie sich nicht mehr persönlich von ihrer Mutter verabschieden.
Wie wichtig ihre Mutter für sie war, beschrieb Lierhaus im Gespräch mit „Bild“: „Unsere Mutter war der selbstloseste Mensch, den ich kannte. Sie hat alles für die Familie getan und war immer für uns da. All die Jahre, in denen ich beruflich in der ganzen Welt unterwegs war, war sie in stundenlangen Telefonaten meine Verbindung nach Hause.“
Für sie und ihre beiden Geschwister sei der Verlust riesengroß und reiße ein gewaltiges Loch in die Familie, erklärte die 56-jährige Moderatorin.
Monica Lierhaus hält Grabrede bei Beisetzung
Bei der Beisetzung im September konnte Lierhaus schließlich selbst das Wort ergreifen: Sie hielt die Grabrede für ihre Mutter. Das berichtete die „Bild“ unter Berufung auf Lierhaus‘ Schwester Eva.
Trotz des schweren Verlusts empfindet Lierhaus auch Erleichterung darüber, dass ihre Mutter nicht mehr leiden muss. Der „Bild“ sagte sie dazu: „Es ist zumindest ein kleiner Trost, dass sie es nun geschafft hat und nicht mehr leiden muss.“
Monica Lierhaus lag monatelang im Koma
Lierhaus hatte bereits 2009 einen schweren gesundheitlichen Rückschlag erlitten. Nach Komplikationen bei einer Hirnoperation in einer Hamburger Klinik lag sie mehrere Monate im Koma. Ärzte sagten ihr damals, dass sie nie wieder laufen könne.
Die frühere Moderatorin der ARD-„Sportschau“ kämpfte sich zurück und setzte ihre Karriere fort. Später arbeitete sie vorwiegend für den Pay-TV-Sender Sky. Seit 2023 ist die Hamburgerin für RTL im Einsatz.














