Oktober 23, 2026 2:53 a.m. CEST

„Künstlich in die Wechseljahre versetzt“

Sarah Kuttner gibt Einblicke in Krebstherapie


22.10.2026 – 16:58 UhrLesedauer: 1 Min.

Sarah Kuttner: Die Moderatorin ist aufgrund ihrer Krebstherapie in den Wechseljahren. (Quelle: IMAGO)

Erst vor Kurzem machte Sarah Kuttner ihre Brustkrebs-Diagnose publik. Mit ihren Followern teilt sie jetzt, wie die Behandlung ihr Leben beeinflusst.

Moderatorin Sarah Kuttner kämpft gegen Brustkrebs und sprach jetzt auf Instagram über ihre Behandlung. Dabei verriet sie intime Details. „Ich wurde aus medizinischen Gründen vor etwa zwei Wochen künstlich in die Wechseljahre versetzt. Und ich habe jetzt zum allerletzten Mal, nehme ich an, meine Tage“, sagt die 47-Jährige in dem Video.

Zum einen leide sie unter Regelschmerzen. Dieses Mal sei die Situation jedoch besonders, weil sie weiß, dass es das letzte Mal ist. „Das hat man ja sonst nicht, wenn man ganz natürlich in die Wechseljahre kommt“, erklärt sie. Es sei „irgendwie cool“. Sie „genieße“ ihre letzte Periode.

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Bei einer medikamentös ausgelösten Menopause wird die Funktion der Eierstöcke vorübergehend unterdrückt oder dauerhaft ausgeschaltet. Das Verfahren kommt unter anderem bei hormonabhängigen Krebserkrankungen zum Einsatz, wenn die Unterdrückung der Eierstockfunktion Teil der Therapie ist. Anders als die natürliche Menopause ist die medikamentöse Variante häufig umkehrbar.

Sarah Kuttner: Tumor ist „mittelgroß, mittelgefährlich“

Den Tumor in ihrer rechten Brust hatte Sarah Kuttner bei einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt, erzählte sie in ihrem Gesprächsformat „Das kleine Fernsehballett“. Er ist rund drei Zentimeter groß. Kuttner beschrieb ihn als „mittelgroß, mittelgefährlich, also gutes Mittelmaß, was nicht schlecht ist“.

Beschwerden hatte sie bis dahin keine. Eine Operation ist geplant, weitere Untersuchungen stehen noch aus. Ob zusätzlich eine Chemotherapie notwendig wird, ist bislang nicht bekannt. Alle ihre Auftritte hatte Kuttner zuletzt abgesagt.

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