Messerattacke in Berlin
15 Männer gehen aufeinander los – Ärzte leiten Not-OP ein
13.09.2026 – 15:51 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Streit zwischen zwei Gruppen eskaliert in einem Berliner Lokal. Mehrere Beteiligte greifen zu Tischen und Stühlen – und einer zückt ein Messer.
Nach einer Schlägerei in einem Berliner Café ist ein 41-Jähriger notoperiert worden. Sein Gesundheitszustand ist weiter unklar, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.
Am Samstagnachmittag waren in einem Lokal in Reinickendorf zwei Männergruppen mit rund 15 Beteiligten aufeinander losgegangen. Dabei sollen Tische und Stühle sowie Pfefferspray und auch ein Messer als Waffen zum Einsatz gekommen sein. Gegen 17 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei.
Drei Verletzte durch Messerangriff in Berlin
Der 41-Jährige erlitt Stichverletzungen in den Oberkörper. Zudem wurden ein 18- und ein 44-Jähriger ebenfalls durch Messerschnitte oder -stiche verletzt. Sie konnten ambulant behandelt werden. Weitere Beteiligte hätten Augenreizungen, Schürfwunden und Prellungen erlitten.
In der Nähe des Cafés nahm die Polizei einen 30-Jährigen fest. Er gelte als Tatverdächtiger des Messerangriffs, hieß es. Im Laufe des Tages solle er einem Ermittlungsgericht vorgeführt werden, das über einen Haftbefehl entscheide. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind noch unklar.














