Leichtathletik-EM in Birmingham
Olympiasiegerin gewinnt erste Medaille für Deutschland
Aktualisiert am 10.08.2026 – 22:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Kugelstoßen der Frauen entwickelt sich ein echter Krimi im Finale. Am Ende steht ein Erfolg für das deutsche Team fest.
Erste Medaille für Deutschland am ersten Tag bei der Leichtathletik-EM im englischen Birmingham. Yemisi Mabry hat Bronze im Kugelstoßen geholt. Danach schnappte sie sich im milden Abendlicht von Birmingham eine deutsche Fahne und jubelte vor ihren Fans und ihrem Ehemann im nur spärlich gefüllten Alexander Stadium über ihren Erfolg.
Die Olympiasiegerin von Paris 2024 belegte mit 19,50 Metern Platz drei hinter Siegerin Jessica Schilder (Niederlande, 20,73 Meter) und deren Landsfrau Jorinde van Klinken (19,64 Meter).
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„Über jede Medaille sollte man sich erfreuen, die habe ich mir heute hart erkämpft“, sagte Mabry in der ARD. „Manche Stöße sind mir gut gelungen, mit 19,50 Meter bin ich super zufrieden und mit der Bronzemedaille vor allem.“
Bei Olympia 2024 gab es Sensationsgold
Für Mabry ist Bronze einer der größten Erfolge seit dem Sensationsgold bei den Olympischen Spielen in Paris vor zwei Jahren. Damals düpierte sie die Konkurrenz als Außenseiterin vollkommen überraschend. Wenige Monate zuvor hatte die seit Frühjahr verheiratete Mabry – früher Ogunleye – Bronze bei der EM in Rom gewonnen.
Dieses Mal zählte Mabry zum Kreis der Favoritinnen, immerhin reiste sie mit einer Saisonbestleistung im Freien von 19,93 Metern zur EM an. Der Rolle als Medaillenanwärterin wurde sie gerecht. Katharina Maisch belegte als zweitbeste Deutsche mit 18,39 Metern den siebten Platz, Nina Chioma Ndubuisi wurde bei ihrem ersten großen Finale mit 18,21 Metern Achte.














