Bei nächstem Pogacar-Sieg
Tour de France: Lipowitz kommt dem Podium näher
14.07.2026 – 19:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Tadej Pogacar dominiert die Tour de France. Dahinter darf der deutsche Hoffnungsträger nach starker Vorstellung auf einen Podestplatz in Paris hoffen.
Florian Lipowitz bleibt bei der Tour de France auf Podiumskurs. Der deutsche Radprofi überzeugte auch auf der zehnten Etappe und machte in der Gesamtwertung einen weiteren Platz gut. Gegen den überragenden Tadej Pogacar war jedoch erneut kein Kraut gewachsen.
Lipowitz erreichte nach 166,6 Kilometern von Aurillac nach Le Lioran 34 Sekunden hinter dem slowenischen Weltmeister das Ziel. Auf 1.240 Metern Höhe kam der 25-Jährige als Vierter in der ersten Verfolgergruppe ins Ziel und verbesserte sich auf Rang sechs der Gesamtwertung. Erstmals bewegte er sich dabei auf Augenhöhe mit dem Tour-Zweitem Jonas Vingegaard und nahm dem Dänen im Finale sogar einige Sekunden ab.
Lipowitz: „Können super happy sein“
Lipowitz sagte: „Wir können super happy sein. Wir sind auf gutem Kurs in der zweiten Woche. Die Form passt. Mit Remco (Evenepoel) und mir schaut es Richtung Podium gut aus.“ Co-Kapitän Evenepoel belegt aktuell den dritten Gesamtrang, Lipowitz liegt 38 Sekunden dahinter.
Auch der Zwist zwischen den beiden scheint vorerst kein Thema mehr zu sein. Nachdem sich der Belgier auf der Tourmalet-Etappe über mangelnde Unterstützung beschwert hatte, half ihm Lipowitz diesmal auf den letzten Kilometern, als Evenepoel kurz den Anschluss verlor. Der Doppel-Olympiasieger konnte dadurch wieder aufschließen und dank seiner Sprintstärke noch Tageszweiter vor dem Franzosen Paul Seixas werden.
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Zu diesem Zeitpunkt hatte Pogacar das Ziel bereits erreicht. Der Tour-Champion klopfte sich auf die Brust und streckte einen Finger in die Höhe. Mit einem weiteren Solosieg machte der Weltmeister den nächsten Schritt in Richtung seines fünften Gesamtsiegs.
Pogacar sagte: „Ich habe den Tag genossen. Heute ist der Nationalfeiertag, ich wollte das Gelbe Trikot ehren.“ Er ergänzte: „Wir müssen dankbar für die Momente sein. Man weiß nie, wie lange es geht.“
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Mit einer Attacke am vorletzten Anstieg setzte sich der 27-Jährige von seinen Rivalen ab. Auf der anspruchsvollen Etappe mit sieben Bergwertungen und rund 3.800 Höhenmetern baute er seinen Vorsprung kontinuierlich aus.














