Abgeordnetenhauswahl Berlin
Letzte Umfrage: Linke und CDU liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen
Aktualisiert am 18.09.2026 – 23:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Kurz vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin liefert die letzte Umfrage ein knappes Ergebnis. Linke und CDU trennen nur wenige Prozentpunkte.
Am Sonntag sind rund 2,5 Millionen Menschen dazu aufgerufen, ihren Stimmzettel auszufüllen und ein neues Berliner Abgeordnetenhaus zu wählen. Wie das ZDF-Politbarometer Extra der Forschungsgruppe Wahlen kurz vor der Wahl zeigt, liefern sich zwei Parteien ein enges Rennen um Platz eins.
Bereits seit Wochen zeichnete sich in Umfragen ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen um den Wahlsieg in Berlin ab.
Berlin-Wahl: Linke liegt knapp vor CDU
Würde bereits heute in Berlin gewählt, käme die Linke auf 22 Prozent und damit auf den ersten Platz. Die CDU folgt bei der letzten Umfrage zur Berlin-Wahl mit 20 Prozent auf Rang zwei. Die AfD erreicht 18 Prozent, die Grünen kommen auf 15 Prozent. Die SPD liegt bei zwölf Prozent, das BSW bei vier Prozent. Die übrigen Parteien vereinen zusammen neun Prozent auf sich, keine von ihnen würde die Fünfprozenthürde erreichen.
Der amtierende Senat aus CDU und SPD käme den Zahlen zufolge auf keine Mehrheit im Abgeordnetenhaus. Realistische Mehrheiten ergäben sich stattdessen für ein Bündnis aus Linke, Grünen und SPD oder für eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD.
Abgeordnetenhauswahl: Eralp und Evers liegen bei Bürgermeister-Frage nah beieinander
Bei der Frage nach dem bevorzugten Regierenden Bürgermeister liegen die Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp, und der CDU-Kandidat Stefan Evers nah beieinander: 25 Prozent der Befragten favorisieren Eralp, 24 Prozent Evers.
Werner Graf von den Grünen kommt auf zwölf Prozent. 20 Prozent der Befragten wollen keinen der drei Kandidaten, 19 Prozent können sich nicht entscheiden oder kennen die Kandidaten nicht ausreichend.

Umfrage ist keine Prognose der Berlin-Wahl
Die Zahlen des Politbarometer Extra bilden lediglich die Stimmung zum Befragungszeitpunkt ab und sind keine Vorhersage des Wahlausgangs. Der Fehlerbereich liegt bei einem Anteilswert von 40 Prozent bei rund plus/minus drei Prozentpunkten, bei einem Anteilswert von zehn Prozent bei rund plus/minus zwei Prozentpunkten. Zudem sind sich laut der Umfrage 23 Prozent der Befragten noch unsicher, wen oder ob sie überhaupt wählen wollen.
Auch unterschiedliche Mobilisierungserfolge der Parteien können das Ergebnis bis zum Wahlsonntag noch verändern. Welche Partei am Ende vorn liegt und welche Parteien die Fünfprozenthürde schaffen, ist deshalb offen.













