Freud und Leid bei Leichtathletik-EM
Deutsche stellt persönliche Bestzeit auf – Tränen bei Teamkollegin
14.08.2026 – 13:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Siebenkämpferin Sophie Weißenberg läuft bei der EM so schnell wie nie über die 100 Meter Hürden. Ihre Teamkollegin hingegen ist nach der Auftakt-Disziplin in Tränen aufgelöst.
Völlig unterschiedliche Gefühllagen bei den deutschen Siebenkämpferin zum Auftakt nach dem 100-Meter-Hürdenlauf bei der Leichtathletik-EM in Birmingham am Freitagvormittag. Während Sophie Weißenberg eine neue persönliche Bestzeit hinlegte, startete das Unternehmen Medaille für Teamkollegin Sandrina Sprengel mit einer Enttäuschung.
Mit einer Zeit von 13,19 Sekunden war Weißenberg so schnell wie noch nie in ihrer Karriere. Die 28-Jährige freute sich nach dem Lauf euphorisch über ihre Leistung, ist momentan Achte.
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Besonders bemerkenswert ist ihre Leistung deshalb, da sie nach einem Achillessehnenriss, den sie sich beim Aufwärmen für die 100 Meter Hürden bei Olympia 2024 in Paris zugezogen hatte, erst vor wenigen Wochen ihr Comeback gefeiert hatte.
Weißenberg „hatte den Spaß verloren“
Beim Mehrkampf-Meeting im Juni im österreichischen Götzis schaffte sie direkt die EM-Norm. Damals sagte sie: „Ich hatte den Spaß am Sport verloren, jetzt habe ich ihn wieder.“ Im Januar hatte sie sich zudem einer neuen Trainingsgruppe in den Niederlanden angeschlossen, pendelt seitdem zwischen ihrem Wohnort Leverkusen und Papendal.
Bitter verlief der Hürdenlauf dagegen für Weißenbergs Mannschaftskollegin Sandrina Sprengel. Sie warf die zweite Hürde um, kam aus dem Rhythmus und abgeschlagen nach 14,03 Sekunden als Letzte ihres Laufes ins Ziel. Sie hielt sich vor Enttäuschung direkt die Hände vor das Gesicht. Anschließend flossen bei der Geheimfavoritin auf eine Medaille die Tränen. In der Gesamtwertung ist sie dadurch erstmal nur 21. von 24 Starterinnen.
Der Siebenkampf besteht neben den 100 Meter Hürden noch aus den Disziplinen Hochsprung, Kugelstoßen, 200 Meter, Weitsprung, Speerwurf und 400 Meter.
