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1. FC Köln

Diesen Spieler will Kwasniok „nicht fallen lassen“


18.09.2025 – 17:20 UhrLesedauer: 3 Min.

Köln-Trainer Lukas Kwasniok (Archivbild): Der FC spielt am Samstag gegen Leipzig. (Quelle: IMAGO/Mika Volkmann/imago)

Linton Maina half dem 1. FC Köln beim Aufstieg, sitzt in der Bundesliga aber auf der Bank. Beim Spiel gegen RB Leipzig könnte sich das ändern.

Wenn der 1. FC Köln am Samstag zu RB Leipzig reist, wird es zumindest auf dem Rasen kein direktes Duell mit Max Finkgräfe geben. Das Kölner Eigengewächs, das mit den „Geißböcken“ 2023 den DFB-Pokal der A-Junioren gewonnen hatte und in diesem Sommer für vier Millionen Euro nach Sachsen wechselte, fällt verletzt aus.

Der Linksverteidiger hat sich eine Blessur am Knie zugezogen und muss zunächst pausieren. Das gab RB am Donnerstag bekannt. Zwar hätte Finkgräfe ohnehin nicht in der Startelf gestanden, da er hinter Nationalspieler David Raum nur die Nummer zwei ist. Doch gegen den FC wäre Finkgräfe wohl doppelt motiviert gewesen.

Damit ist die Ausfallliste der Leipziger noch einmal angewachsen. Neben Finkgräfe fehlen Antonio Nusa (Armbruch), Xaver Schlager (Wadenverletzung) und Lukas Klostermann (muskuläre Probleme). Aber auch der FC muss vorerst ohne einen wichtigen Spieler auskommen. Mit Rav van den Berg (Schulter-OP) fehlt der teuerste Sommer-Neuzugang.

„Es ist ganz, ganz bitter“, sagte Lukas Kwasniok am Donnerstag vor der Partie. „Erst haben wir Kili (Luca Kilian, Anm. d. Red.) verloren. Jetzt fällt mit Rav der zweite Innenverteidiger aus.“ Zumindest gibt der FC-Kader auf der Position genügend Alternativen her, sodass Kwasniok keinen Engpass überbrücken muss. „Wir haben genügend klassische Innenverteidiger und darüber hinaus mit Tom Krauß, mit Sebastian Sebulonsen und Eric Martel weitere Spieler, die auch in der Dreierkette auflaufen können.“

So ließ Kwasniok schon einmal durchblicken, dass er in Leipzig wohl mit einer Dreier- respektive Fünferkette auflaufen wird. Der FC will sich bei RB zwar nicht verstecken und hinten reinstellen, doch das Team von Trainer Ole Werner ist der Favorit gegen den Aufsteiger aus Köln. Wenngleich die „Geißböcke“ mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen sehr wohl schon bewiesen haben, dass sie sich vor keiner Mannschaft verstecken müssen.

Da trifft es sich gut, dass Kwasniok auf alle anderen Spieler zurückgreifen und personell weitgehend aus dem Vollen schöpfen kann. Mittendrin auch ein Spieler, der in der 2. Liga noch ein Garant für den Aufstieg gewesen war, bislang aber noch keine Minute in der Bundesliga für den FC spielen durfte: Linton Maina.

Gegen Wolfsburg am vergangenen Wochenende hatte der Außenbahnspieler gar nicht im Kader gestanden, nachdem er in der 2. Bundesliga noch mit drei Toren und elf Vorlagen einer der wichtigsten FC-Spieler gewesen war. „Er war in der vergangenen Saison ein wichtiger Faktor, da haben wir aber auch in der 2. Liga gespielt“, sagte Kwasniok vor dem Leipzig-Spiel. „Jetzt sind wir in der Bundesliga, und ich will das letzte Quäntchen aus ihm herausquetschen.“ Er habe sich zum Ziel gesetzt, Maina „ans Limit pushen“ zu wollen. Auch deswegen hatte er ihn mit der Nicht-Nominierung für Wolfsburg reizen wollen.

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