Warnung vor Betrugsversuch
Kriminelle haben es auf WhatsApp-Nutzer abgesehen
29.08.2026 – 15:10 UhrLesedauer: 1 Min.
WhatsApp-Anwender sind im Visier von Betrügern: In einer Nachricht fordern die Kriminellen die Nutzer des Messengers zur Bestätigung des Kontos auf. So können Sie sich schützen.
Mit einer gefälschten E-Mail wollen Betrüger an die persönlichen Daten von WhatsApp-Nutzern gelangen. Das berichten die Verbrauchenzentralen in ihrem Phishing-Radar. In der Nachricht behaupten die Betrüger demnach, dass eine Bestätigung des WhatsApp-Kontos notwenig sei.
Der vorgeschobene Grund dafür? Angeblich aktualisiere WhatsApp die „Benutzerdatenbank“ und lösche nicht mehr genutzte Zugänge, heißt es in der E-Mail. Wer nicht innerhalb von 24 Stunden handelt, würde eine Schließung des Kontos bei dem Messenger riskieren. Ein Zugriff auf den Account nach Ablauf der Frist sei dann nicht mehr möglich.
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Typische Merkmale einer Betrugsnachricht
Wie die Verbraucherschützer schreiben, enthält die Nachricht zahlreiche Merkmale für eine Phishing-Mail. Dazu gehörten eine unseriöse Absenderadresse und unpersönliche Anrede. Auch die Aufforderung zur Bestätigung über einen Link sei typisch. Die kurze Frist und angedrohte Kontoschließung diene dazu, Handlungsdruck bei den Empfängern zu erzeugen.
Die Verbraucherzentralen raten, die E-Mail zu ignorieren und unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. Wer auf den Link klickt, könne sensible Daten verlieren.
Was ist Phishing?
Beim Phishing versuchen Kriminelle, an die persönlichen Daten von Nutzern zu kommen, wie zum Beispiel Name, E-Mail-Adresse, Passwörter oder den Geburtstag.
Diese Daten können sie entweder im Darknet verkaufen oder selbst nutzen, um sich in Online-Accounts wie dem Bankkonto einzuloggen und dieses zu plündern. Auch Identitätsdiebstahl lässt sich mit persönlichen Daten begehen.













