September 10, 2026 4:58 a.m. CEST

So lesen Sie die Tabelle:

DE, AT, CH = 2-stelliger Ländercode, Länderkennzeichen
pp = 2-stellige Prüfziffer
b = Bank-Clearing-Nummer (BIC)
k = Kontonummer
s = Branch Code, Nummer der Filiale
K = Kontrollzeichen (Großbuchstabe oder Ziffer)
X = sonstige Funktion

Ihre IBAN finden Sie auf der Geldkarte und auf Kontoauszügen, im Online-Banking oft auch unter dem Punkt „Kontoinformationen“. Alternativ können Sie auf Rechner zurückgreifen. Verschiedene Seiten bieten diesen Service an – zum Beispiel die Sparkasse oder die Volksbank. Dort geben Sie dann Ihre Bankleitzahl und die Kontonummer ein und der Rechner ermittelt die IBAN für Sie.

Für diejenigen, die keinen Rechner als Hilfsmittel nutzen und sich die Zahlenreihe lieber selber merken wollen, hat Mathematiker Albrecht Beutelspacher ein paar Tipps. „Eine sehr bekannte Methode ist, jeder Ziffer einen Gegenstand zuzuordnen. Also zum Beispiel: Die Eins ist ein Baum, die Zwei ist ein Mülleimer, die Drei ist ein Mensch. Und dann denkt man sich dazu eine Geschichte aus“, erläutert Beutelspacher.

Die ginge dann vielleicht so: Da ist ein Mensch, der an einem Mülleimer vorbeiläuft und dann einen Baum sieht. Dann müsse man sich die Geschichte merken und könne darüber die Zahlen herleiten.

Ansonsten gelte das allgemeine Prinzip: „Je blöder die Eselsbrücke ist, desto einfacher kann man sie sich merken“, sagt Beutelspacher. So habe er seine frühere Telefonnummer – 4813 – im Gedächtnis behalten.

„Als ersten Schritt habe ich sie in Einheiten zusammengefasst und ‚achtundvierzig dreizehn‘ gesagt“, erinnert er sich. Man könne sich lange Zahlenreihen merken, indem man sie in kurze, beherrschbare Blöcke unterteile. Bei „Achtundvierzig dreizehn“ habe Beutelspacher dann an das Parfüm „4711“ gedacht. Die Eselsbrücke war gefunden.

Aber auch wenn die IBAN, die man sich merken will, keiner bekannten Zahlenreihe ähnelt, weiß der Mathematiker Rat. „Manchen Menschen hilft es, die Zahlen in einem gewissen Rhythmus aufzusagen, sie also mit einer Art Melodie zu unterlegen“, so Beutelspacher.

Auch eine optische Unterstützung könne helfen. So könne man sich bei einem PIN-Code das Muster merken, das entsteht, wenn man ihn auf der Tastatur eintippt.

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