Hier ist die Sonnenfinsternis schon zu sehen
Vor Alaskas Westküste trifft der Mondschatten schon jetzt die Erde. Nun zieht er über die Arktis zum Atlantik. Um 21.58 Uhr deutscher Zeit erlischt das Phänomen schließlich südlich der Kapverden vor Westafrika.
Insgesamt dauert die Sonnenfinsternis vier Stunden und 28 Minuten. Den besten Blick darauf bietet die Natur vor der Küste Islands. Dort verharren Sonne und Mond für genau zwei Minuten und 18 Sekunden in perfekter Symmetrie.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das Spektakel ab ca. 19.11 Uhr zu beobachten – allerdings nur als eine sehr ausgeprägte partielle Sonnenfinsternis, bei der die Sonne kurz vor ihrem Untergang zu bis zu 90 Prozent vom Mond verdeckt wird.
Planetarium Berlin: Euphorie und Wut in der Warteschlange

Riesiger Andrang und lange Warteschlangen prägen die Situation vor dem Zeiss-Großplanetarium in Berlin am späten Mittwochnachmittag.
Vor dem heutigen Maximum der partiellen Sonnenfinsternis haben sich auf dem Gelände im Prenzlauer Berg große Menschenmengen versammelt. Grund für den Ansturm ist die dort stattfindende „Lange Nacht der Astronomie“, die von 17.00 bis 01.00 Uhr geöffnet ist. Die Archenhold-Sternwarte sowie die Wilhelm-Foerster-Sternwarte bleiben am heutigen Mittwoch geschlossen.
Unter den Wartenden herrscht eine gemischte Atmosphäre. Neben der Vorfreude auf das astronomische Ereignis kommt es aufgrund der langen Wartezeiten, der sommerlichen Temperaturen und des begrenzten Brillen-Kontingents vereinzelt zu Drängeleien und verbalen Auseinandersetzungen in der Schlange.
Die Ausgabe der kostenlosen Sonnenfinsternisbrillen hat plangemäß um 17:00 Uhr hinter dem Gebäude begonnen. Sie erfolgt ausschließlich, solange der Vorrat reicht.
Urlaubsinsel trifft Vorsichtsmaßnahmen
Spanien erlebt eine totale Sonnenfinsternis – und im ganzen Land sind Millionen Menschen auf den Beinen. Die Behörden in Spanien rüsten sich für einen riesigen Ansturm angesichts der erwarteten totalen Sonnenfinsternis am Mittwochabend. Allein auf der Urlaubsinsel Mallorca werden einem Bericht des „Mallorca Magazins“ zufolge Tausende Besucher und Touristen erwartet. Weshalb die Urlaubsinsel nun Vorsichtsmaßnahmen trifft.













