Ab 20. August im Handel
Google stellt Pixel 11 vor – das steckt in den neuen Modellen
Aktualisiert am 12.08.2026 – 16:20 UhrLesedauer: 5 Min.
Player wird geladen
Vier Smartphones, eine Uhr, ein Schlüsselfinder: Google baut sein Angebot aus. Ein Teil der neuen Funktionen kommt allerdings vorerst nicht nach Deutschland.
Google erneuert seine Smartphone-Reihe. Heute Nacht ab 0 Uhr deutscher Zeit werden auf dem „Made by Google“-Event in New York vier Geräte der Pixel-11-Serie vorgestellt: das Pixel 11, das Pixel 11 Pro, das Pixel 11 Pro XL und das faltbare Pixel 11 Pro Fold. Hinzu kommt die Smartwatch Pixel Watch 5. Alle Geräte lassen sich ab sofort vorbestellen und sind ab dem 20. August im Handel. Die Preise reichen von 999 Euro für das Pixel 11 bis 2.389 Euro für die größte Speichervariante des Falt-Smartphones.
In allen vier Smartphones arbeitet der neue hauseigene Prozessor Tensor G6. Laut Google surft er rund 25 Prozent schneller, lädt Apps etwa 15 Prozent schneller und arbeitet bis zu 20 Prozent sparsamer als das Vorgängermodell. Einheitlich ist auch der Speicher: Alle Modelle starten in diesem Jahr mit 256 Gigabyte. Sieben Jahre lang will Google Betriebssystem- und Sicherheitsupdates liefern. Ausgeliefert werden die Geräte mit Android 17.
Bis zu 120-facher Zoom bei den Pro-Modellen
Die größten Änderungen betreffen die Kameras von Pixel 11 Pro und Pro XL. Beide Geräte haben drei Kameras auf der Rückseite: eine Hauptkamera mit 50 Megapixeln, eine Ultraweitwinkelkamera mit 48 Megapixeln und ein Teleobjektiv mit ebenfalls 48 Megapixeln und fünffacher optischer Vergrößerung. Darüber hinaus lässt sich digital bis zum 120-fachen Zoom gehen. Solche Extremwerte sind allerdings mit Vorsicht zu genießen: Google selbst schränkt ein, dass die Ergebnisse variieren können.
Alltagsnäher dürfte die Funktion „Sofort-Nachtsicht“ sein. Bisher mussten Nutzer bei Nachtaufnahmen das Smartphone einige Sekunden stillhalten, während die Software mehrere Bilder verrechnet. Laut Google entfällt diese Wartezeit weitgehend, weil der neue Prozessor die Rechenarbeit deutlich schneller erledigt. Dazu kommt der Modus „Magische Aufnahme“: Statt den richtigen Moment abzupassen, drückt man einmal ab, und das Gerät schneidet und schärft Foto oder Video automatisch nach.

Auch beim Bildschirm legen die Pro-Modelle zu. Ihre Displays erreichen nach Herstellerangaben eine Spitzenhelligkeit von 3.600 Nits und sollen damit auch in direktem Sonnenlicht ablesbar bleiben. Das Deckglas sei zudem mehr als doppelt so kratzfest wie bisher.
Leuchten auf der Rückseite sollen Blicke aufs Display sparen
Eine ungewöhnliche Neuerung tragen die drei Pro-Geräte auf dem Rücken: Rund um den Kamerablitz sitzt ein Kranz kleiner Leuchten, den Google „HiLight“ nennt. Liegt das Smartphone mit dem Bildschirm nach unten auf dem Tisch, leuchtet dieser Ring bei Anrufen von zuvor festgelegten Kontakten in einer selbst gewählten Farbe auf. Die Idee dahinter: Nutzer erkennen am Farbsignal, ob ein Anruf wichtig ist, ohne das Gerät umzudrehen. Eingebunden ist die Funktion in die Telefon-App des Herstellers und in WhatsApp. Überdies zeigt der Leuchtring an, ob der Sprachassistent Gemini gerade zuhört, Daten verarbeitet oder antwortet.













