Zwischen Berlin und Hannover
ICE-Strecke für Monate gesperrt – neue Regel für Fahrgäste aus NRW
02.10.2026 – 03:21 UhrLesedauer: 2 Min.
Die ICE-Strecke zwischen Berlin und Hannover ist die kommenden 14 Monate dicht. Es drohen erhebliche Einschränkungen – auch für Fahrgäste aus NRW.
Fahrgäste der Deutschen Bahn brauchen ab Freitag im Fernverkehr viel Geduld. Die wichtige Zugstrecke zwischen Hannover und Berlin wird für 14 Monate nahezu komplett gesperrt. Die Folge sind erhebliche Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr, auch auf ICE-Verbindungen aus Berlin in Richtung Düsseldorf, Köln und zu weiteren Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen.
Die Sanierungsarbeiten waren bereits angekündigt worden, allerdings könnten einige Fahrgäste von der Änderung der Fahrtzeiten profitieren. Denn die Deutsche Bahn hält den Fernverkehr durch eine Umleitung aufrecht, diese verursacht eine um 80 Minuten längere Fahrtzeit auf dem Streckenabschnitt. Einige Reisende könnten dadurch ihr Geld zurückerhalten.
Deutsche Bahn: ICE-Strecke zwischen Berlin und Hannover wird für Monate gesperrt
Entscheidend dafür ist die ursprüngliche Buchung des Tickets. Wenn dort die Ankunftszeiten noch ohne die angepassten Änderungen durch die Sperrung vermerkt sind, kann der Fahrpreis erstattet werden. Denn bei einer Verspätung von mindestens 60 Minuten können Fahrgäste von der Reise zurücktreten und sich den Fahrpreis erstatten lassen.
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Schon ab einer Verspätung von 20 Minuten ist die Zugbindung aufgehoben. Reisende können also selbst entscheiden, welchen Zug sie auf der von ihnen gebuchten Verbindung nutzen. Wer trotz der Verspätung in den ICE steigen möchte, bekommt ebenfalls Geld zurück. Ab einer Verspätung von 60 Minuten sind das 25 Prozent, ab einer Verspätung von 120 Minuten sogar 50 Prozent.
ICE zwischen Berlin und NRW: Erhebliche Einschränkungen drohen
Wer sein Ticket also weit vor der Ankündigung der Sanierungsarbeiten gebucht hat, hat Anspruch auf die Erstattung des gesamten Tickets bzw. die Möglichkeit, zu geringeren Kosten zu fahren. Die Ansprüche lassen sich sowohl über die Internetseite der Deutschen Bahn, als auch über die DB-Navigator-App geltend machen. In Reisezentren der Deutschen Bahn gibt es zudem entsprechende Formulare.
Die Strecke gilt als eine der wichtigsten Verbindungen zwischen Berlin und Nordrhein-Westfalen. Täglich sind dort mehr als 400 Schnellzüge im Fernverkehr unterwegs. Im Rahmen der Sanierungsarbeiten werden unter anderem 357 Kilometer an Gleisen neu verlegt. Außerdem werden 25 Bahnhöfe saniert.














