Extremwetter in Deutschland
Hier rechnet der Wetterdienst mit einer Unwetternacht
Aktualisiert am 27.06.2026 – 12:29 UhrLesedauer: 25 Min.

Die Hitzewelle hat Europa fest im Griff und nimmt in Deutschland weiter Fahrt auf. Der DWD verschärft seine amtlichen Warnungen deutlich. Die Entwicklungen im Liveblog.
Hitzewelle: Gefährliche Ozon-Grenze in Teilen von Deutschland überschritten
12.12 Uhr: Sowohl in Hessen als auch in Rheinland-Pfalz ist nach Angaben von öffentlichen Stellen der Ozonwert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten worden. Ab dieser Grenze wird Kindern, Jugendlichen und Menschen in Risikogruppen von Aktivitäten im Freien abgeraten. Das Ozon kann etwa heftige Kopfschmerzen verursachen.
Laut dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie wurde in Südhessen ein Stundenmittelwert von 194 Mikrogramm gemessen. Wie das Landesamt für Umwelt in Rheinland-Pfalz mitteilte, wurde die 180-Mikrogramm-Grenze im Raum Mainz bereits am Vormittag überschritten.
Bei Extrem-Hitze: Junger Mann springt von Boot – tot
11.44 Uhr: Ein 23-jähriger Mann ist beim Baden im Starnberger See ertrunken. Wie die Polizei mitteilte, ist der 23-Jährige am Freitag von einem Boot ins Wasser gesprungen. Kurz darauf sei er untergegangen.
Augenzeugen versuchten demnach, den Mann zu retten – allerdings ohne Erfolg. Der Mann wurde von Tauchern schließlich in etwa acht Metern Tiefe geborgen.
Wegen Hitze: Roland Kaiser verschiebt Konzertbeginn
11.17 Uhr: Auch Schlagerstar Roland Kaiser reagiert auf das Extremwochenende in Deutschland und verschiebt den Beginn seiner beiden für Samstag und Sonntag in Halle an der Saale geplanten Konzerte.
Kaiser schreibt auf Instagram: „Nach Rücksprache mit meinem Live-Team werden wir aufgrund der angekündigten hohen Temperaturen die Konzerte an beiden Tagen um jeweils eine Stunde nach hinten verlegen.“ Bei dem Konzert soll es zudem kostenlos Trinkwasser geben und mehrere Sprühnebelduschen, bei denen sich die Besucher abkühlen können.

14-Jähriger in Badesee vermisst: Suche geht weiter
10.45 Uhr: Die Suche nach einem 14-Jährigen, der seit Freitagnachmittag in einem Badesee bei Düren vermisst wird, geht weiter. Wie die Polizei mitteilte, musste die Suchaktion am Freitagabend zwischenzeitlich wegen der einsetzenden Dunkelheit eingestellt werden.
Der Junge war nach bisherigen Erkenntnissen mit mehreren Freunden in einem Schlauchboot auf dem See unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache sei er dabei ins Wasser gefallen, teilte die Polizei mit. Seine Freunde hätten versucht, den Teenager über Wasser zu halten – allerdings ohne Erfolg.
An der Suchaktion beteiligten sich Feuerwehr, DLRG, THW und Polizei. Zum Einsatz kamen unter anderem Taucher, Boote, ein Echolot, ein Sonarroboter sowie zwei Hubschrauber.













