Urlaubszeit
Ferienverkehr und Baustellen: ADAC warnt vor Staus
19.10.2026 – 13:16 UhrLesedauer: 2 Min.
Ferienende in sechs Bundesländern, Ferienbeginn in Baden-Württemberg: Der ADAC rechnet am Wochenende mit vollen Autobahnen – besonders auf diesen Strecken.
An diesem Wochenende müssen Autofahrer mit erhöhtem Staurisiko rechnen. Während in Baden-Württemberg die Herbstferien beginnen, endet die Ferienzeit in sechs anderen Bundesländern. In fünf weiteren Ländern läuft die zweite Ferienwoche. Besonders am Freitagnachmittag und Samstagvormittag ist mit mehr Reiseverkehr zu rechnen – vor allem auf den Routen in Richtung Süden, zu den Küsten und zu den Seen.
Hinzu kommen rund 1.100 Baustellen auf den Autobahnen, die für zusätzliche Behinderungen sorgen. Angesichts der kürzer werdenden Tage dürfte der Ausflugsverkehr zwar insgesamt abnehmen, doch der Ferienverkehr bleibt ein entscheidender Faktor.
Diese Autobahnen sind besonders betroffen
Der ADAC hat eine Liste der Autobahnen veröffentlicht, auf denen am Wochenende mit Staus zu rechnen ist:
- A1: Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
- A2: Dortmund – Hannover – Magdeburg
- A3: Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
- A4: Aachen – Köln sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
- A5: Frankfurt – Karlsruhe – Basel
- A6: Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
- A7: Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Füssen
- A8: Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A9: Leipzig – Nürnberg – München
- A10: Berliner Ring
- A44: Kassel – Dortmund
- A45: Gießen – Dortmund
- A61: Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
- A72: Zwickau – Chemnitz
- A81: Stuttgart – Singen
- A96: Lindau – München
- A99: Autobahnring München
Auch im Ausland drohen Staus
Nicht nur in Deutschland, auch im benachbarten Ausland können Reiserouten belastet sein:
Österreich: Besonders betroffen sind die A1 Westautobahn, die A9 Pyhrnautobahn, die A10 Tauernautobahn, die A11 Karawankenautobahn, die A12 Inntalautobahn und die A13 Brennerautobahn. Auch auf der B197 Arlbergstraße und der B179 Fernpassstraße ist mit stärkerem Verkehr zu rechnen.
Schweiz: Hier sind vor allem die A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen, die A2 auf der Gotthardroute, die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie die A13 auf der San-Bernardino-Route staugefährdet.
Italien: Auf der A22 Brennerroute sowie auf den Verbindungen A9/A7 zwischen der Schweiz, Mailand und Genua kann es zu Verzögerungen kommen. Bei der Einreise nach Deutschland sind zudem Wartezeiten aufgrund von Grenzkontrollen möglich.
Stau: Darauf müssen Sie achten
Der ADAC rät: Prüfen Sie vor Fahrtantritt die aktuelle Verkehrslage. Besonders an Baustellen ist Vorsicht geboten: Verengte Fahrstreifen, Tempolimits und einspurige Verkehrsführungen erfordern erhöhte Aufmerksamkeit und sorgen häufig für Verzögerungen im Verkehrsfluss. Im Stau sollten Sie ausreichend Abstand halten und unnötige Spurwechsel vermeiden.
Der ADAC empfiehlt, bei Staus auf der Autobahn zu bleiben. Ausweichversuche auf Landstraßen lohnen sich nur in seltenen Fällen. Dort bremsen Ausweichverkehr, Ampeln und Ortsdurchfahrten den Verkehrsfluss zusätzlich. Zudem können Polizei und Behörden kurzfristig Durchfahrtsverbote erlassen, um Ortschaften zu entlasten. Schon bei stockendem Verkehr sollten Sie eine Rettungsgasse bilden. Denken Sie außerdem an ausreichend häufige Pausen, etwa alle zwei Stunden.
