Oktober 31, 2026 6:17 p.m. CET

Zuvor hatte ein Polizeisprecher der Kölner Lokalredaktion von t-online erklärt, dass vom weiteren Verhalten der Demo-Teilnehmer abhängig sei, ob die Demonstration heute durch die Innenstadt ziehen darf.

Merz-Karikatur als Blickfang

Die TH-Studentin Linda nimmt ebenfalls an der Kölner Demo teil: „Ich habe im vergangenen Jahr an den Studentenprotesten in Köln gegen Kürzungen im Bildungssystem teilgenommen, seitdem finde ich Demonstrationen richtig gut.“ Deshalb ist sie auch heute hier. Mit ihrer Merz-Karikatur ist sie ein Blickfang auf der Demo – erklären möchte sie diese aber nicht. Das sei im Moment „zu viel soziale Energie.“

TH-Studentin Linda mit einer Merz-Karikatur. (Quelle: Philip Buchen)

Teil der Demonstranten vermummt – Organisatoren blicken optimistisch auf Teilnehmerzahl

Im hinteren Bereich der Demo haben sich laut dem Versammlungsleiter einige Menschen vermummt – auch daher ist noch unklar, ob die Demo von rund 2.000 Personen durch die Innenstadt ziehen darf. Es gibt zahlreiche „Merz leck Eier“-Rufe, mittlerweile werden erste Reden von Vertretern der linken Szene gehalten. Emma Hübner, eine der Organisatorinnen des Kölner Protests, sagte der Lokalredaktion von t-online, dass man optimistisch sei, dass es insgesamt noch 15.000 Teilnehmer werden. Der geringe Andrang zu Beginn sei durch Missverständnisse aufgrund der Verschiebung des Kundgebungsortes entstanden. Man habe derzeit noch keinen eigenen Überblick, wie viele Demonstranten vor Ort sind. Für den 20. November hat die Gruppierung einen weiteren großen Protest in Köln angekündigt, dann wolle man „Köln lahmlegen“, so eine Rednerin.

Mehrere hundert bis tausend Menschen ziehen zum Versammlungsort

Wie ein Reporter vor Ort berichtet, wird es nun doch voller am Versammlungsort. Demnach ziehen hundert bis tausend Menschen in Richtung der Bastei. Zu hören sind viele Pro-Palästina und kapitalismuskritische Rufe.

„Gen Z regelt“-Demo: Bleibt es bei der Standkundgebung?

Offen bleibt, ob die rund 100 bis 150 Demonstranten an diesem Samstag durch die Stadt ziehen dürfen. Das sei derzeit noch im Gespräch mit dem Versammlungsleiter, so ein Polizeisprecher. Mit den Worten: „Noch keine 15.000, aber das wird noch“, begrüßt der Versammlungsleiter die Demonstranten am Rheinufer.

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