Bei Staatsbegräbnis von König Harald V.
Charlène gerät mit Geste außerhalb des Protokolls in den Fokus
10.09.2026 – 14:27 UhrLesedauer: 2 Min.
Royals halten sich üblicherweise streng an protokollarische Abläufe. Umso mehr überrascht ein Moment von Charlène von Monaco bei der Beerdigung von König Harald V.
Adlige Gäste aus ganz Europa versammelten sich am Mittwoch zur Trauerfeier für König Harald V. in Oslo. Auch Albert II. und seine Frau Charlène von Monaco nahmen vor Ort Abschied und kondolierten Haralds Angehörigen persönlich. Dabei brach Charlène mit traditionellem Verhalten.
Denn als die 48-jährige Fürstin auf Haralds Enkelin Kronprinzessin Ingrid Alexandra traf, machte sie einen Knicks vor ihr. Und das, obwohl Charlène 26 Jahre älter ist als die 22-jährige norwegische Thronfolgerin. Als Ehefrau des Fürsten Albert II. trägt sie selbst den Titel einer Fürstin. Eine protokollarische Pflicht zum Knicks lässt sich daraus allerdings nicht ableiten.
Bekannt ist, dass Charlène bei Begegnungen mit Mitgliedern anderer Königshäuser auf förmliche Begrüßungsrituale setzt. So hatte sie kürzlich auch vor der spanischen Königin Letizia geknickst, was im Nachhinein für öffentliche Diskussionen gesorgt hatte. König Felipe und Letizia selbst schienen überrascht gewesen zu sein, denn sie hatten zu einer Umarmung angesetzt.
Den Knicks vor Letizia ordnete „Bunte“-Experte Stefan Blatt danach so ein: „Als Fürstin, die den Titel einer Durchlaucht trägt, muss sie laut Protokoll vor einer Königin und einem König, die Majestäten sind, knicksen.“ Fürst Albert habe dagegen „auf das Protokoll gepfiffen“. Er müsste sich laut Blatt „leicht vor Letizia und Felipe verbeugen“.
Dass Charlène das Protokoll so ernst nimmt, hat dem Bericht zufolge einen persönlichen Hintergrund: Als ehemalige Schwimmerin aus bürgerlichem Haus brauchte sie lange, bis die Monegassen sie an der Seite des Fürsten akzeptierten.















