Handgepäck
Flughafen München lockert Flüssigkeitsregel
Aktualisiert am 14.09.2026 – 15:35 UhrLesedauer: 1 Min.
Dank moderner Geräte entfällt am Münchner Flughafen die 100-Milliliter-Begrenzung für Flüssigkeiten. Was Reisende künftig bei der Sicherheitskontrolle beachten müssen und was nicht mehr.
Am Flughafen München dürfen Reisende künftig Flüssigkeiten in Behältern mit einem Fassungsvermögen von bis zu zwei Litern im Handgepäck mitnehmen. Die bisher geltende 100-Milliliter-Regelung wird ab Freitag (18.9.) an sämtlichen Sicherheitskontrollen aufgehoben, wie das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr mitteilte.
Grund dafür ist die Umstellung auf moderne Computertomografen (CT), die dann bei der Gepäckkontrolle zum Einsatz kommen. Demnach können unter anderem Wasserflaschen oder Laptops im Handgepäck bleiben und müssen nicht mehr bei der Kontrolle ausgepackt werden. „Die moderne Kontrolltechnik ermöglicht mehr Komfort für die Fluggäste, höchste Sicherheitsstandards und schnelle Kontrollen“, erklärte der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU).
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Mehr Komfort für Reisende zum Oktoberfest
Der Freistaat Bayern investierte dem Verkehrsministerium zufolge rund 45 Millionen Euro in die schrittweise Umrüstung auf CT-Technologie im laufenden Betrieb. Im Mai dieses Jahres war bereits am Flughafen Nürnberg die Flüssigkeitsbeschränkung entfallen.
Bisher mussten Flüssigkeiten in Einzelbehältnissen von maximal 100 Millilitern in einem durchsichtigen, wiederverschließbaren Zip-Beutel transportiert werden. Die Beutel mussten bei der Sicherheitskontrolle auch aus dem Handgepäck genommen werden. Dies entfällt nun. Pünktlich zum Oktoberfest gibt es laut Verkehrsministerium daher mehr Komfort bei der Fluggastkontrolle.
Flüssigkeitsbehälter mit einem Fassungsvermögen von mehr als zwei Litern müssen aber weiterhin im aufgegebenen Reisegepäck transportiert werden.














