Beim Spaziergang
Gift eines Feuersalamanders tötet Hund
29.10.2026 – 01:59 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Spaziergang im Burgenland endet für einen Hund tödlich. Er war offenbar einem Salamander begegnet.
Ein Spaziergang im Burgenland endete für einen Hund tödlich. Er war offenbar vor einigen Tagen einem Feuersalamander begegnet. Wie die „Kronen Zeitung“ berichtet, waren die Besitzer mit dem English Springer Spaniel im Wald unterwegs gewesen. Der Welpe habe im Laub gestöbert und geschnüffelt.
Nach 50 Metern hätten beim Hund Krämpfe eingesetzt, die stärker geworden seien. Der Hund wand sich nach Angaben der Besitzer eine Viertelstunde im Todeskampf und konnte nicht mehr gerettet werden. Am Ort des Geschehens entdeckten die Hundehalter einen toten Feuersalamander.
Gift sitzt in Drüsen am Kopf
Ein späterer Befund hat laut Zeitungsbericht ergeben, dass der Welpe am Gift der Amphibienart gestorben war. In Österreich sterben jährlich bis zu 30 Hunde nach Begegnungen mit Salamandern, wie ein namentlich nicht genannter Tierarzt der Zeitung bestätigte. „Ein Feuersalamander ist für Vierbeiner hochgefährlich und kann bei direktem Kontakt tödlich sein. Das Sekret enthält starke Steroid-Alkaloide, die das Zentralnervensystem angreifen“, sagte er der Zeitung. Das Gift sitzt in Drüsen am Kopf und Rücken, der Schwanzlurch kann es bis zu einem Meter weit spritzen, wenn er sich bedroht fühlt
Einen ähnlichen Fall hat es laut Bericht in Kärnten gegeben. Dort war ein Yorkshire Terrier mit einem Feuersalamander in Kontakt geraten. Obwohl seine Besitzer ihn in einem Bach abwuschen, sei er gestorben.














