In Köln/Bonn erwischt
Frau schmuggelt 57.000 Zigaretten – ihr kleines Kind muss helfen
27.10.2026 – 15:01 UhrLesedauer: 1 Min.
Unversteuerte Zigaretten gehören am Flughafen Köln/Bonn zum Alltag. Ein Fund nach der Landung einer Maschine aus Istanbul lässt die Zollbeamten trotzdem staunen.
Eine Frau ist am Flughafen Köln/Bonn beim Zigarettenschmuggel erwischt worden. Wie das Hauptzollamt Köln am Montag mitteilte, versuchte die 28-Jährige, in acht Gepäckstücken etwa 57.000 Zigaretten nach Deutschland einzuführen. Auch ihr siebenjähriger Sohn soll an der Schmuggelaktion beteiligt gewesen sein.
Ein Sprecher des Hauptzollamts Köln erklärte: „Nach eindeutigen Auffälligkeiten auf den Röntgenbildern der Koffer fanden meine Kolleginnen und Kollegen in dem Gepäck kaum Bekleidung oder persönliche Gegenstände, sondern fast ausschließlich diese enorme Menge unversteuerter Zigaretten verschiedener Marken.“ Er fügte hinzu: „Selbst der Rucksack des Kindes war voll mit Schmuggelware.“
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Zigarettenschmuggel: Neuer Rekord
Die Frau sei auf dem Rückweg aus Istanbul gewesen. Bereits Ende August war die Frau am Flughafen Köln mit geschmuggelten Zigaretten erwischt worden. Damals habe sie etwa 15.000 Zigaretten dabeigehabt.

Der Sprecher erklärte, der neue Fund sei ein neuer Rekord. Gegen die Frau sei noch vor Ort ein Steuerstrafverfahren eingeleitet worden.
Der Flughafen Köln/Bonn ist nach Passagieraufkommen der sechstgrößte Flughafen Deutschlands. Jährlich wird der Flughafen von etwa zehn Millionen Passagieren genutzt. Von dem Flughafen aus werden nach eigenen Angaben Ziele in 38 Ländern angeflogen.
Wie das Hauptzollamt schreibt, sollen die Zigaretten nach dem Verfahren vernichtet werden. Aus Ländern außerhalb der EU dürfen nach Deutschland maximal 200 Zigaretten eingeführt werden.













