Erster Eindruck
Apples faltbares iPhone überzeugt – doch zwei Mängel bleiben
25.08.2026 – 11:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Kurz vor der offiziellen Vorstellung gibt es erste Eindrücke von Apples faltbarem iPhone. Besonders bei einem Bauteil bleibt es hinter der Konkurrenz zurück.
Apples erstes faltbares iPhone hat bei den ersten Testern einen überwiegend guten Eindruck hinterlassen, mit Ausnahme eines bestimmten Bauteils. Das berichtet der Bloomberg-Journalist Mark Gurman in seinem Newsletter „Power On“. Er habe mit mehreren Personen gesprochen, die das bislang unangekündigte Gerät bereits benutzen.
Vorstellen will der Konzern das faltbare Telefon nach Gurmans Angaben um den 9. September herum, gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max. Gut angekommen sei bei den Testern, wie sich das zusammenklappbare Gerät in der Hosentasche unterbringen lasse. Auch das Scharnier mache einen haltbaren Eindruck – bei faltbaren Telefonen gilt es als besonders anfällig.
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Gelobt werden Gurman zufolge außerdem die Apps: Auf dem aufgeklappten, größeren Bildschirm ordneten sie ihre Inhalte ähnlich an wie auf einem iPad und nutzten so die zusätzliche Fläche.
Kein Teleobjektiv im Gerät
Beim Fotografieren tauge das große Display als Sucher. Ein Teleobjektiv fehle dem Gerät allerdings. Solche Objektive vergrößern optisch, ohne dass die Kamera einen Bildausschnitt digital hochrechnet; genutzt werden sie vor allem für Aufnahmen aus der Ferne und für Porträts.
Gurman schreibt, das Fehlen könne Apple Verkäufe kosten. Das Telefon werde vermutlich mehr als 2.000 US-Dollar kosten, und wer so viel für ein neues Gerät ausgebe, erwarte auch die beste Kamera, die Apple zu bieten hat. Laut dem Bericht ist mit dem Einbau einer Teleobjektiv-Kamera in das faltbare Modell aber frühestens in einigen Jahren zu rechnen.
Zum Entsperren setze Apple auf den Fingerabdrucksensor Touch ID statt auf die Gesichtserkennung Face ID. Für manche Kunden könne sich das wie ein Rückschritt anfühlen, so Gurman. Er verweist aber auch darauf, dass viele Nutzer den Fingerabdrucksensor von Mac und iPad gewohnt seien.
Markt für faltbare Telefone bleibt klein
Apple steigt spät in diese Gerätekategorie ein. Samsung, Huawei und Google verkaufen seit Jahren faltbare Telefone. Insgesamt bleibt die Bauform eine Nische: 2025 entfielen rund 1,6 Prozent aller ausgelieferten Smartphones auf faltbare Modelle. Mehr als die Hälfte davon wurde in China verkauft, dort setzten die Hersteller im vergangenen Jahr über zehn Millionen Geräte ab – mehr als im Rest der Welt zusammen.
Gurman erwartet, dass durch Apples Marke und die große Zahl bestehender iPhone-Kunden erstmals Millionen Menschen ein faltbares Telefon in die Hand bekommen. Davon könnten ihm zufolge auch die Konkurrenten profitieren: Samsung und Google bieten mit dem Z Fold 8 Ultra und dem Pixel 11 Pro Fold Modelle mit größeren Bildschirmen an.















