Regierung schickt Militär
Wasserversorgung in europäischer Stadt bricht zusammen
Aktualisiert am 31.07.2026 – 15:43 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine schwere Hitzewelle stellt neben Deutschland auch zahlreiche weitere Länder vor Herausforderungen. Eine ganze Stadt steht ohne fließendes Wasser da.
Während Deutschland unter einer Hitzewelle mit Temperaturen von weit über 30 Grad ächzt und in Österreich und der Schweiz Landwirte wegen der Trockenheit um ihre Tiere bangen, kämpft auch Mittel- und Osteuropa mit extremen Temperaturen. Einer Stadt mit 28.000 Einwohnern ist nun sogar das Trinkwasser ausgegangen.
Für Ungarn sagte der Wetterdienst HungaroMet für Freitag bis zu 39 Grad voraus – in den kommenden sechs Tagen sollen die Temperaturen dann bis zu 41 Grad erreichen. Die Behörden untersagten im ganzen Land offenes Feuer.
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Hitzewelle: Militär liefert Wasser per Tankwagen
Regierungschef Péter Magyar rief die Industrie auf, ihren Stromverbrauch vorsorglich einzuschränken, um eine Energiekrise zu vermeiden. Auf der Plattform X teilte er mit, die Stadt Szentendre habe kein Wasser mehr, woraufhin die Armee mobilisiert worden sei, um mit zwei Tankwagen Trinkwasser zu liefern. Als Grund nannte Magyar eine „Überlastung des Systems“, die Details blieben zunächst unklar. Er rief die Bevölkerung auf, in den kommenden sieben Tagen das Gießen zu unterlassen. Szentendre liegt nördlich von Budapest und hat rund 28.000 Einwohner.
In der Slowakei galten am Freitag Hitzewarnungen für das gesamte Land. Im Südwesten wurde die höchste Warnstufe ausgerufen. Dem Wetterdienst SHMÚ zufolge sollen sich die Temperaturen bis zum Wochenende zwischen 34 und 39 Grad bewegen. In der Hauptstadt Bratislava stellten die Behörden mehr als 30 Erfrischungsstationen mit klimatisierten Bereichen und Trinkwasser zur Verfügung.
Land drosselt Geschwindigkeit der Eisenbahn
In Slowenien, wo ähnliche Temperaturen erwartet wurden, warnte die Umweltbehörde für den Westen des Landes vor einer „extrem hohen“ Waldbrandgefahr. Die nationale Eisenbahngesellschaft verkündete, die Geschwindigkeit der Züge tagsüber zu drosseln, um Unfälle aufgrund von Schienenverformungen durch Hitze zu vermeiden.
Auch in Rumänien galten in der westlichen Hälfte des Landes Hitzewarnungen. Hier wurden für das Wochenende Temperaturen von 40 Grad erwartet.














