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Bei einem Erdbeben der Stärke 5,1 in Zentralperu ist mindestens eine Person getötet und zehn weitere verletzt worden.
Das Beben ereignete sich in der Nacht zum Samstag mit seinem Epizentrum nahe der Stadt Chupaca in der Andenregion Junín in einer Tiefe von 24 Kilometern.
Siebzehn Minuten später ereignete sich ein Nachbeben der Stärke 3,7 in derselben Gegend. Nach Angaben der Behörden war die Intensität deutlich geringer als die des Hauptbebens, das in Chupaca nur mäßig zu spüren war.
Die Beamten ermitteln weiterhin den Schaden.
Der schlimmste Schaden wurde im Bezirk Chongos Bajo gemeldet, wo sich der Todesfall ereignete, obwohl die Behörden das Opfer noch nicht identifiziert haben.
In der Regionalhauptstadt Huancayo wurden zwei Krankenhäuser beschädigt, darunter das Daniel Alcides Carrión Hospital, das Verletzte behandelte, und das El Carmen Mother and Child Hospital, wo Risse in der pädiatrischen Intensivstation auftraten.
Das Erdbeben beschädigte auch mehrere historische Wahrzeichen, darunter das Steinkreuz Cani Cruz in Chongos Alto und Teile des alten Klosters Santiago de León.
Das Erdbeben verursachte auch Stromausfälle in mehreren Bezirken. Nach ersten Einschätzungen des National Emergency Operations Committee (COEN) waren die Straßen im nationalen Autobahnnetz nicht betroffen.
Peru liegt am Pazifischen Feuerring, einer der seismisch aktivsten Regionen der Welt, in der rund 85 % der globalen Erdbeben auftreten.
Nach Angaben der Behörden kommt es etwa alle 13 Jahre in der Region Chupaca zu Erdbeben der Stärke 5 oder höher, während in der Region Junín kleinere Beben weitaus häufiger vorkommen.
Obwohl sich Erdbeben nicht vorhersagen lassen, sagen Beamte, dass seismische Modelle dabei helfen, die am stärksten gefährdeten Gebiete zu identifizieren.
