Im Alter von 89 Jahren
Norwegens König Harald V. ist tot
Aktualisiert am 28.08.2026 – 08:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Trauer um Harald V.: Der norwegische König ist am Freitag, dem 28. August, im Alter von 89 Jahren gestorben. Nachfolger auf dem Thron ist sein Sohn Haakon.
Seit dem 17. August lag König Harald V. wegen einer bakteriellen Infektion im Blut im Osloer Nationalkrankenhaus. Der norwegische Palast hatte daraufhin mitgeteilt, dass sich der Gesundheitszustand des Monarchen verschlechtert habe. Jetzt ist der 89-Jährige gestorben.
Das Königshaus informierte über den Tod des Monarchen in einer offiziellen Mitteilung: „Mit tiefer Trauer geben wir bekannt, dass Seine Majestät König Harald heute verstorben ist. König Harald verstarb am Freitag, dem 28. August, um 06:35 Uhr friedlich im Rikshospitalet.“ Seine Frau, Königin Sonja, traf Berichten zufolge nach einer Nacht Zuhause um 7.40 Uhr wieder am Osloer Nationalkrankenhaus an. Ihre Enkelkinder Prinz Sverre Magnus und Prinzessin Ingrid Alexandra folgten wenig später.

Schon am Donnerstag hatte sich die ganze Familie an seinem Krankenbett versammelt. Wie Norwegens öffentlich-rechtlicher Rundfunk NRK berichtete, wurden mehrere Fahrzeuge mit Mitgliedern der Königsfamilie am Osloer Nationalkrankenhaus gesichtet: Kronprinz Haakon, Kronprinzessin Mette-Marit, Prinz Sverre Magnus, Königin Sonja sowie Prinzessin Astrid, die Schwester von Harald V.

Harald litt unter gesundheitlichen Problemen
König Harald V. hatte zuletzt immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. In den vergangenen Wochen war er mit Kortison gegen die Blutkrankheit hämolytische Anämie behandelt worden. Im Februar lag er mit einer Infektion und starker Dehydrierung auf Teneriffa im Krankenhaus. Zwei Jahre zuvor wurde ihm während einer Privatreise in Malaysia ein Herzschrittmacher eingesetzt.
König Harald V. bestieg den norwegischen Thron am 17. Januar 1991, vier Tage nach dem Tod seines Vaters Olav V., und legte am selben Tag im Storting den Eid auf die Verfassung ab. Wie er sich dabei fühlte, hatte er 2017 der Nachrichtenagentur NTB verraten. „Ich hatte ein wenig Angst. Das beschreibt die Situation vielleicht“, sagte er damals. Sein Vater sei schließlich äußerst populär gewesen – und die Fußstapfen damit groß.















