November 7, 2026 9:22 p.m. CET

Bremen ohne Gefahr

Ein Tor entscheidet: DFB-Profi schießt Stuttgart zum Sieg


Aktualisiert am 07.11.2026 – 20:32 UhrLesedauer: 2 Min.

Maximilian Mittelstädt (l.) jubelt mit seinen Mitspielern: Er traf sehenswert. (Quelle: IMAGO/Jan Hofmann)

Früh im Spiel nutzt Stuttgart die erste Torchance und erweist sich in der Folge als die bessere Mannschaft. Bei Bremen fehlt die Torgefahr.

Der VfB Stuttgart hat sich zum nächsten Sieg in der Fußball-Bundesliga gemüht und den Höhenflug Werder Bremens gestoppt. Die Schwaben entschieden eine zähe Partie mit 1:0 (1:0) für sich. Den einzigen Treffer des Abends erzielte Maximilian Mittelstädt sehenswert in der ersten Hälfte (7. Minute).

Für den ambitionierten VfB war es nach einem bisher dürftigen Saisonstart ein wichtiger Erfolg, für Werder um Torjäger Niclas Füllkrug nach sieben Ligaspielen ohne Niederlage ein Dämpfer.

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So lief das Spiel

Die Stuttgarter starteten ähnlich feurig in die Partie wie ihre pyroaffinen Fans. Nach einem feinen Angriff über die rechte Seite schickte Grischa Prömel den Ball einmal quer durch den Strafraum auf die andere Seite, wo Mittelstädt angerauscht kam und mit der Innenseite aus 14 Metern perfekt unters Tordach vollendete. Karl Hein im Werder-Tor war machtlos.

Wer auf mehr Spektakel vor der Pause hoffte, hoffte vergebens. Die Stuttgarter taten kaum mehr, als sie mussten. Und die Bremer konnten nicht so recht, wie sie vielleicht wollten. Chris Führich und Bilal El Khannouss hatten noch die vielversprechendsten Abschlüsse für die Schwaben.

Topchancen der Gäste sehnte der Werder-Anhang vergebens herbei. Das Selbstbewusstsein aus seiner Serie von sieben ungeschlagenen Ligaspielen schien der SVW im Gepäck vergessen zu haben. Auf dem Platz war jedenfalls nichts davon zu spüren, offensiv fanden die Bremer überhaupt nicht statt. Einzig Marco Grüll versuchte es mal mit einem Schuss aus der Distanz. VfB-Torhüter Dennis Seimen, der wieder für Fabian Bredlow in die Startelf rotiert war, fing den Ball mühelos.

Auch DFB-Rückkehrer Niclas Füllkrug konnte die zuvor im Sky-Interview getätigte Aussage seines Trainers Daniel Thioune („Niclas ist aktuell sehr sexy“) zunächst nicht auf dem Platz bestätigen. Lediglich VfB-Abwehrspieler Jeff Chabot schenkte er in den vielen Zweikämpfen herzhaft ein. Nach einem Luftduell, das für Chabot mit einem Schmerzensschrei auf dem Boden endete, sah der Werder-Stürmer die Gelbe Karte.

Niclas Füllkrug (in Grün): In Stuttgart konnte er nicht treffen. (Quelle: IMAGO/Michael Weber IMAGEPOWER)
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