September 23, 2026 4:49 p.m. CEST

Strengere Regeln für Ewigkeitschemikalien

Ab dem 10. Oktober gelten in der EU neue Beschränkungen für eine bestimmte PFAS-Untergruppe. PFAS sind langlebige Chemikalien, die Wasser, Fett und Schmutz abweisende Eigenschaften haben. Sie stecken unter anderem in manchen Outdoor-Textilien, beschichteten Lebensmittelverpackungen, Kosmetika oder Imprägniersprays.

Weil sich diese Stoffe in der Umwelt kaum abbauen und einige von ihnen als gesundheitlich problematisch gelten, werden sie schrittweise stärker reguliert. Einige Produkte müssen daher künftig anders hergestellt werden oder dürfen bestimmte PFAS nur noch unterhalb festgelegter Grenzwerte enthalten.

Microsoft beendet Support

Am 13. Oktober endet der Support für Microsoft Office 2021. Programme wie Word, Excel, PowerPoint und Outlook funktionieren zwar weiter, Microsoft stellt dann aber keine Sicherheitsupdates und keinen technischen Support mehr bereit. Das kann insbesondere für Nutzer zum Problem werden, die sensible Daten verarbeiten oder Office beruflich einsetzen.

Am selben Tag läuft auch der Support für Windows 11 in der Version 24H2 in den Home- und Pro-Editionen aus. Wichtig: Es geht nicht um Windows 11 insgesamt, sondern um diese konkrete Version. Betroffene Geräte sollten auf eine neuere Windows-Version aktualisiert werden, um weiter Sicherheitsupdates zu erhalten.

Mehr Geld in Teilen des Handwerks

Für Beschäftigte in einigen Handwerksbranchen steigen zum 1. Oktober die Löhne. Im Dachdeckerhandwerk erhöhen sich die Ecklöhne um 3,4 Prozent, im Gerüstbauerhandwerk um 4,4 Prozent. Auch Auszubildende bekommen mehr Geld. Für Verbraucher hat das keine unmittelbare Auswirkung. Mittelfristig können höhere Löhne aber ein Faktor bei Handwerkerpreisen sein – neben Materialkosten, Nachfrage und regionaler Auslastung.

Ikea startet Secondhand-Marktplatz

Ikea baut sein Geschäft mit gebrauchten Möbeln aus. Am 14. Oktober soll in Deutschland ein neuer Secondhand-Marktplatz für Ikea-Family-Mitglieder starten. Darüber können Nutzer gebrauchte Ikea-Produkte direkt untereinander kaufen und verkaufen.

Anders als beim bisherigen Rückkaufprogramm verkauft Ikea die Möbel dabei nicht selbst weiter, sondern stellt vor allem die Plattform bereit. Voraussetzung ist eine kostenlose Ikea-Family-Mitgliedschaft. Für Käufer ist ein Käuferschutz vorgesehen, der nach bisherigen Informationen mit einer Gebühr verbunden ist.

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