Ein Dutzend Bombendrohungen
Flugchaos in Europa: Militär im Einsatz
Aktualisiert am 05.11.2026 – 11:58 UhrLesedauer: 2 Min.
Zahlreiche Bombendrohungen halten den europäischen Flugverkehr in Atem. Am Donnerstag sind gleich mehrere Passagiermaschinen betroffen.
Am Donnerstagmorgen sind erneut zahlreiche Bombendrohungen gegen Passagierflugzeuge in Europa eingegangen. Unter anderem lösten Meldungen auf Flügen rund um Dublin, Rom, Mailand, Warschau, Brüssel und Helsinki Alarm aus. Mehrere Maschinen mussten außerplanmäßig landen, andere wurden von Kampfjets begleitet. Auch an Flughäfen in Dänemark und Österreich rückten Einsatzkräfte aus.
Besonders aufwendig war der Einsatz bei einem Airbus A320 der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus. Die Maschine war von Dublin nach Rom unterwegs, als sie wegen einer Bombendrohung zum französischen Militärflugplatz Évreux westlich von Paris umgeleitet wurde. Nach Angaben der französischen Luftwaffe stiegen Kampfjets auf, um das Passagierflugzeug abzufangen und zu begleiten. Die Maschine landete sicher, wie Aer Lingus der Nachrichtenagentur Reuters bestätigte.
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Auch ein Flug der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air von Mailand nach Warschau wurde umgeleitet. Der Airbus war um 7 Uhr gestartet und landete nach einer Bombendrohung in Wien, wie die Fluggesellschaft laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa mitteilte.
Serie von Bombendrohungen über Europa: Kampfjets in der Luft
Ein Finnair-Flug von Helsinki nach Rom wurde nach Angaben von Reuters von der italienischen Luftwaffe begleitet. Die Maschine landete planmäßig und sicher am großen Flughafen der italienischen Hauptstadt.
In Brüssel landete unterdessen ein Flugzeug der polnischen Fluggesellschaft LOT aus Warschau. Zuvor war eine verdächtige Meldung eingegangen, wie die Zeitung „Het Nieuwsblad“ unter Berufung auf die Sprecherin des Flughafens Brüssel berichtete. Die belgische Bundespolizei prüfte den Hinweis, sah aber keinen Anlass für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. Die Maschine erreichte den Flughafen sicher, wie die Sprecherin sagte.
Auch in Bulgarien sorgten Bombendrohungen für Zwischenfälle. Nach Angaben von Reuters mussten drei Flugzeuge außerplanmäßig landen. Zwei Maschinen aus Kopenhagen und Madrid landeten in Sofia, ein weiteres Flugzeug aus London in Plowdiw.

In der tschechischen Hauptstadt Prag bereiteten sich die Behörden nach Polizeiangaben auf die Kontrolle von vier Flugzeugen vor, gegen die ebenfalls Drohungen eingegangen waren. Die Polizei stufte die Hinweise als wenig glaubwürdig ein, kündigte aber vorsorgliche Untersuchungen durch Sprengstoffexperten an.
Flugchaos: Bombenentschärfer an Flughäfen im Einsatz
Am Flughafen Kopenhagen untersuchten Polizei und Sprengstoffexperten zwei bereits gelandete Flugzeuge. Dabei wurde nach Angaben des dänischen Rundfunks DR nichts Verdächtiges gefunden. Der Flughafenbetrieb lief normal weiter.














