Dreiste Masche
E-Mail warnt vor Betrug – und ist selbst Betrug
04.09.2026 – 13:46 UhrLesedauer: 2 Min.
Phishing-Mails im Namen zweier großer Banken machen die Runde. Betrüger setzen Bankkunden mit Drohungen und vorgetäuschten Sicherheitswarnungen unter Druck.
Bankkunden geraten regelmäßig ins Visier von Betrügern. Derzeit kursieren etwa betrügerische E-Mails im Namen der Consorsbank und der Santander Bank, die Kunden zur Verifizierung von Konto- und Kontaktdaten auffordern.
Die E-Mail im angeblichen Namen der Consorsbank behauptet, dass auf dem Konto ungewöhnliche Aktivitäten festgestellt wurden und deshalb eine Identitätsbestätigung erforderlich sei. Versendet wird sie unter dem Betreff „Ungewöhnliche Aktivität erkannt – bitte prüfen Sie Ihre Identität“. Über den Button „Meine Identität bestätigen“ sollen vermeintlich Betroffene eine Verifizierung durchführen – andernfalls können bestimmte Kontofunktionen eingeschränkt werden.
Die Mail weist deutliche Anzeichen eines Betrugsversuchs auf. Begriffe wie „ungewöhnliche Aktivitäten“ sind bewusst vage gehalten, um Verunsicherung zu erzeugen. In Kombination mit der Drohung, Kontofunktionen zu sperren, wird gezielt Druck aufgebaut, um eine unüberlegte Reaktion zu provozieren.
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Santander: Aufforderung zur Datenüberprüfung
Auch im Namen von Santander sind gefälschte Nachrichten unterwegs. Unter dem Betreff „Bitte aktualisieren Sie Ihre Kontodaten“ werden Empfänger aufgefordert, ihre hinterlegten Kontaktdaten zu überprüfen – angeblich, damit die Bank sie weiterhin über wichtige Kontoinformationen informieren kann.
Besonders dreist: Die Mail warnt ausdrücklich davor, Zugangsdaten über Links aus unverlangten E-Mails einzugeben – und enthält im selben Atemzug genau einen solchen Link mit der Aufforderung „Kontaktdaten prüfen“.
Beide E-Mails enthalten zudem weitere typische Anzeichen für Phishing – etwa unpersönliche Anrede, unseriöse Absenderadressen und die Aufforderung, auf einen Link zu klicken und dort private Informationen preiszugeben.
Was Betroffene tun sollten
Wenn Sie eine solche E-Mail erhalten haben, sollten Sie sie unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben oder direkt löschen. Kommen Sie keinen Aufforderungen nach. Falls Sie ein Konto bei der Consorsbank oder bei Santander haben, prüfen Sie entsprechende Hinweise ausschließlich über das offizielle Onlinebanking oder die bekannte Internetseite Ihrer Bank.














