Der „Tagesspiegel“ deutet nun an, es habe im Kanzleramt durchaus ein Interesse an einem Abgang Wegners auf höherer Ebene gegeben. „Der Druck wäre seinerzeit sogar noch größer gewesen, wenn, wie das Bundeskanzleramt inzwischen behauptet, überhaupt kein persönliches Gespräch zwischen Merz und Wegner während des Stromausfalls ‚feststellbar‘ war, also stattgefunden hätte“, kommentiert die Berliner Zeitung das Verhalten der Zentrale rund um Wegners Abgang. Weiter notiert das Blatt: „Die frühzeitig gestreute Information, Merz und Wegner hätten schon am ersten Tag des Blackouts mehrfach miteinander kommuniziert, könnte Zweifel zerstreuen und Entlastung für den Regierenden bringen.“
Zwischen den beiden CDU-Politikern Merz und Wegner gab es auch offene inhaltliche Differenzen. Unter anderem sprach sich Berlins Regierender Bürgermeister für eine Reform der Schuldenbremse aus, die Merz ablehnt.













