Großer Rettungseinsatz in den Alpen
Mehrere Großfamilien fordern Retter am Berg
10.08.2026 – 10:45 UhrLesedauer: 1 Min.
36 Menschen aus drei Familien kommen in Österreich in den Alpen vom Weg ab – und wissen sich nicht mehr anders zu helfen, als die Bergretter zu alarmieren.
Mehrere Großfamilien haben in den Alpen einen größeren Einsatz der Bergrettung ausgelöst. Wie die Polizei mitteilte, gerieten am Sonntag gegen 17.15 Uhr insgesamt 36 Personen im Bereich des Sonnbergs in Sölden auf rund 2.325 Metern in eine „alpine Notlage“.
Die aus drei Familien bestehende Gruppe mit Erwachsenen, Jugendlichen und Kleinkindern in Kinderwagen hatte sich laut Polizei „kurzfristig“ dazu entschieden, eine Wanderung zu unternehmen – doch offenbar war die Gruppe nicht ausreichend vorbereitet.
Einsatz in den Alpen: 14 Personen mit Helikopter gerettet

Die Großfamilien gerieten nach und nach in unwegsames Gelände und kamen vom Weg ab. Schließlich setzten zwei Mitglieder der Gruppe einen Notruf ab. Mehrere Rettungshubschrauber kamen zum Einsatz. Insgesamt 14 Personen wurden mit einem Seil gerettet und in Sicherheit gebracht. Die übrigen Familienmitglieder wurden zu Fuß ins Tal begleitet. Verletzt wurde niemand. Laut „Kronen Zeitung“ und „Standard“ stammten die in Not geratenen Wanderer aus den USA, Belgien, Großbritannien und Österreich.
Erst kürzlich hatte der Wirt der Rieder-Hütte in Österreich, Stephan Jobke, auf die Gefahren in den Alpen aufmerksam gemacht. Im Interview mit t-online sagte der 44-Jährige: „Manche verwechseln die Alpen mit einem Klettergarten.“ Touristen seien häufig nicht ausreichend vorbereitet und gerieten deshalb in brenzlige Situationen. Früher sei der örtliche Bergführer der erste Ansprechpartner zum Planen einer Tour gewesen – heute sei das leider nicht mehr so, so Jobke.















