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Auf dem Index: Dieser 80er-Horrorklassiker war lange verboten
25.09.2026 – 11:52 UhrLesedauer: 3 Min.
Jahrzehnte auf dem Index und dennoch, oder gerade deswegen, gilt „Tanz der Teufel“ als einer der kultigsten Horrorfilme aller Zeiten.
Kaum ein Film hat in Deutschland für so viel Furore gesorgt. Der Gerichtsbeschluss gegen den Film wurde sogar zum internationalen Thema. Und auch während der Dreharbeiten hatte „Tanz der Teufel“ mit Herausforderungen zu kämpfen.
Darum geht es in „Tanz der Teufel“
Eine abgelegene Hütte im Wald ist das Ziel von Ash und seinen Freunden, um dort ein paar Tage Urlaub zu machen. Doch als sie in der Hütte ein Tonbandgerät entdecken, wird aus dem Urlaub ein Albtraum. Denn auf dem Gerät befinden sich Dämonenbeschwörungen und durch das Abspielen wurden die Dämonen erneut entfesselt. Nun sind die Freunde den bösen Kreaturen schutzlos ausgeliefert und verfallen dem Dunklen.
So sehenswert ist „Tanz der Teufel“
Der Horrorfilm von 1981 bekommt bis heute positive Bewertungen. Die Filmdatenbank IMDb bewertet „Tanz der Teufel“ mit 7,3 von 10 Sternen. Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes vergeben Kritiker überdurchschnittliche 85 und Zuschauer 84 Prozent für den Film. „Tanz der Teufel“ läuft am Sonntag, 27. September, um 22.20 Uhr auf Tele5. Alternativ gibt es den Film bei HBO Max im Stream.
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Auf den Index und wieder zurück
In Deutschland wurde der US-amerikanische Film 1984 eingezogen und kam wegen der besonderen Brutalität auf den Index. Daher war er weder im Fernsehen noch auf DVD legal erhältlich. Erst 2016 änderte sich das, als das Berliner Amtsgericht Tiergarten die Gerichtsbeschlüsse gegen den Film aufhob.
Deutschlandfunk führte 2017 anlässlich der neuen Veröffentlichung der deutschsprachigen Version ein Interview mit Dr. Marcus Stiglegger, Professor für Film in Berlin. Er erklärte, dass Horrorfilme in Deutschland lange einen schlechten Ruf hatten und wegen Verrohung missbilligt wurden.
Inzwischen habe sich das geändert: „Was sich verändert hat, ist die gesellschaftliche Wahrnehmung von zum Beispiel Gewaltverbrechen – vieles wird als besonders drastisch wahrgenommen, weil es […] nah herangerückt wird an die Menschen. Und diese veränderte Wahrnehmung von gesellschaftlicher Realität, die wesentlich aggressiver erscheint mittlerweile, die wird in Filmen ganz aktiv reflektiert.“
Außerdem seien heutige Horrorfilme deutlich brutaler und extremer als die ursprüngliche Version von „Tanz der Teufel“: „Wenn man im Vergleich die beiden Filme, ‚Tanz der Teufel‘, ‚Evil Dead‘ im Original, und eben das Remake ‚Evil Dead‘, das vor wenigen Jahren herauskam, betrachtet, dann fällt ja schon auf, wie harmlos eigentlich der ursprüngliche, beschlagnahmte Film ist, faktisch, der jetzt ab 16 freigegeben wurde, und wie drastisch dagegen der neue Film anmutet.“















