Klöckner ordnet Trauerbeflaggung für Bundestag an
12.25 Uhr: Wegen des Angriffs am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin hat Bundestagspräsidentin Julia Klöckner Trauerbeflaggung auf halbmast für den Bundestag angeordnet. Sie sei zutiefst erschüttert, erklärte die CDU-Politikerin. „Wer Menschen attackiert, die für Freiheit, gleiche Rechte und Vielfalt einstehen, greift die Grundlage unseres demokratischen Gemeinwesens an, der tritt die Menschenwürde mit Füßen“, so Klöckner.
Die Verfassung schütze das Recht, frei und ohne Angst zu leben und für die eigenen Überzeugungen einzutreten, betonte die Bundestagspräsidentin. „Wir treten daher jenen entschlossen entgegen, die unsere Freiheit und unsere Art zu leben mit Terror beantworten. Fanatismus, Terror und Hass dürfen in unserem Land niemals Raum gewinnen.“ Ihre Gedanken seien bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen, die diese schreckliche Tat miterleben mussten.
CSD-Angriff: Keine Lebensgefahr bei acht Charité-Patienten
12.16 Uhr: Nach der Attacke am Rande des CSD in Berlin hat die Charité einen Überblick zum Zustand der von ihr versorgten Patienten gegeben. „Die Charité hat gestern Nacht acht auf dem CSD verletzte Menschen versorgt, vier konnten inzwischen entlassen werden“, schrieb ein Sprecher des Klinikums. Vier weitere Patienten werden ihm zufolge aktuell auf Intensivstationen behandelt. Es bestehe „zum jetzigen Zeitpunkt keine Lebensgefahr“. Insgesamt gab es nach Angaben der Berliner Feuerwehr 16 Verletzte, die auf verschiedene Krankenhäuser aufgeteilt wurden.
Durchsuchungen am Anhalter Bahnhof augenscheinlich beendet
12.11 Uhr: Die Durchsuchungen am S-Bahnhof Anhalter Bahnhof sind offenbar beendet. Laut einer t-online-Reporterin vor Ort sind alle Ausgänge des Bahnhofs offen, die Polizei ist zwar noch präsent, allerdings finden augenscheinlich keine Durchsuchungen statt.
Trauerveranstaltung vor dem Brandenburger Tor angekündigt
12.05 Uhr: Der Flinta-Chor D-Dur Dykes* hat auf Instagram zu einer Trauerveranstaltung am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor eingeladen. Am Sonntag um 14 Uhr wolle man gemeinsam mit Opfern und Betroffenen des Angriffs auf den CSD gedenken.
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Was bedeutet Flinta?
Flinta ist eine Abkürzung für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans- und agender Personen. Der Begriff beschreibt Menschen, die sich aufgrund ihrer Geschlechtsidentität oder sexuellen Ausrichtung von Diskriminierung in einer männlich geprägten Umwelt betroffen sehen.













