Auf dem Weg nach Mallorca
Tortur bei Ryanair: Fluggäste harren stundenlang in Flieger aus
26.09.2025 – 11:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Flug von Köln nach Mallorca geriet für Passagiere zur Geduldsprobe. Insgesamt mehr als acht Stunden Verspätung, gepaart mit chaotischen Abläufen.
Ein Ryanair-Flug von Köln/Bonn nach Palma de Mallorca hat sich am Dienstag um mehr als acht Stunden verspätet. Der ursprünglich für 14:55 Uhr geplante Start der Maschine mit der Flugnummer FR7208 erfolgte erst um 23:31 Uhr, wie das „Mallorca Magazin“ berichtete.
Eine deutsche Urlauberin, die sich an Bord befand, schilderte chaotische Abläufe während der langen Wartezeit. Laut ihrer Aussage rollte die Maschine zunächst auf das Rollfeld, kehrte aber wegen eines Defekts zurück. Anschließend mussten die Passagiere in ein anderes Flugzeug umsteigen.
Nach dem Umstieg sei es zu weiteren Verzögerungen gekommen, weil die Zahl der Passagiere offenbar nicht korrekt erfasst wurde. Die Fluggäste seien mehrmals gezählt worden – ohne eindeutiges Ergebnis. „Erst zu wenig, dann einer zu viel“, sagte die Urlauberin dem Magazin zufolge. Fünfmal hätten die Reisenden ihre Bordkarten und Ausweise vorzeigen müssen.
Während der langwierigen Prozedur mussten die Passagiere dem Bericht nach über Stunden in der Maschine ausharren. Schließlich seien alle erneut ins Terminal zurückgebracht worden, wodurch sich der Abflug weiter verzögerte. Dennoch habe dies einigen Reisenden Erleichterung verschafft, da sie sich in dieser Zeit mit Essen und Getränken versorgen konnten.
Kritik äußerte die Urlauberin auch am Umgang der Fluggesellschaft mit den Passagieren: „Von Ryanair gab es erst nach sechs Stunden Wasser.“ Unter den Reisenden befanden sich demnach auch viele Familien mit kleinen Kindern sowie ältere Menschen.
Auf eine Anfrage von t-online bestätigte Ryanair zwar den Vorfall, nannte aber keine weiteren Details zu den Gründen. Auch zu den Vorwürfen der Fluggäste, dass sie erst nach sechs Stunden mit Getränken versorgt wurden, obwohl nach EU-Recht schon ab einer Verspätung von zwei Stunden Snacks und Getränke an die Passagiere ausgegeben werden müssen, äußerte sich das Unternehmen nicht.














