Schreckenstat in NRW
18-Jährige soll Rollstuhlfahrer angezündet haben
18.09.2026 – 15:20 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Streit in Hagen eskaliert derart, dass ein 67-Jähriger um sein Leben fürchten muss. Spezialkräfte rücken an.
In Hagen im südlichen Ruhrgebiet soll eine 18-Jährige einen Rollstuhlfahrer angegriffen und ihn angezündet haben. Wie die Polizei mitteilte, kam es am Donnerstagabend gegen 19.40 Uhr zu dem Angriff.
Der 67-Jährige habe sich an einer Grünanlage aufgehalten, als es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung mit der 18-Jährigen gekommen sei, berichteten die Ermittler. Beide hätten sich flüchtig aus der Vergangenheit gekannt.
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Im weiteren Verlauf habe die Teenagerin den Mann mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen in Brand gesetzt. Passanten löschten das Feuer, laut „Westfalenpost“ (WP) mit einer Jacke und Wasser. Der Mann wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt und kam in eine Klinik. Die 18-Jährige konnte anschließend flüchten.
Feuerangriff auf Rollstuhlfahrer: Festnahme in Münster
Am Freitagmorgen erfolgte dann der Zugriff im rund 70 Kilometer entfernten Münster. Spezialkräfte nahmen die 18-Jährige fest – widerstandslos, wie die „WP“ berichtete. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.
Zum möglichen Motiv oder sonstigen Hintergründen teilte die Polizei nichts mit. Auf Anfrage von t-online war in der Pressestelle am frühen Freitagnachmittag niemand mehr zu erreichen.
Hagen ist eine Großstadt in Nordrhein-Westfalen und liegt im Regierungsbezirk Arnsberg. Knapp 190.000 Einwohner leben in der Stadt. Die Tat ereignete sich in nordöstlich gelegenen Stadtteil Helfe, Medienberichten zufolge unweit eines AWO-Seniorenheims.














