Netz von 115 Filialen
Große Mode-Kette meldet Insolvenz an
Aktualisiert am 06.11.2026 – 16:35 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine große Kette für Damenmode ist pleite. Durch das nun eingeleitete Insolvenzverfahren soll es gelingen, die Zukunft des Unternehmens zu sichern.
Die Liberty Damenmoden GmbH mit Sitz im westfälischen Lübbecke ist pleite. Wie nun bekannt wurde, hat das Unternehmen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Das zuständige Amtsgericht in Bielefeld hat dem Antrag laut Firmenangaben stattgegeben.
Das Unternehmen, das auch als Liberty Woman bekannt ist, betreibt 115 Filialen, davon 109 in Deutschland und sechs in Österreich. Damit gehört Liberty zu den größten Händlern von Damenmode im deutschsprachigen Raum. Der laufende Geschäftsbetrieb ist vom Insolvenzverfahren nicht betroffen: Die Läden bleiben weiterhin geöffnet.
Als Gründe für das eingeleitete Insolvenzverfahren nennt Liberty den herausfordernden Markt, weniger Kunden und einen saisonal bedingten Nachfragerückgang. Um die Zukunft des Unternehmens zu sichern, sollen das Filialnetz sowie interne Prozesse und Kostenstrukturen überprüft werden.
Liberty verfügt über eine langjährige Tradition. 1976 eröffnete die erste Filiale in Herford, damals noch mit sportlichen Kollektionen für Damen und Herren. 1979 verlegte Liberty den Sitz nach Lübbecke und begann mit der Expansion. 1990 stellte das Unternehmen sein Sortiment auf sportlich-feminine Mode um.














