Von der Kölner Polizei heißt es, dass es in der Innenstadt aufgrund der um 14 Uhr beginnenden Demo „Gen Z regelt“ zu Verkehrsproblemen kommen könne. Ob es bei der Demo bei einer Standkundgebung bleiben wird, oder ob die Demonstranten durch die Kölner Immenstadt ziehen dürfen, ist laut der Polizei aktuell noch nicht entschieden.
GenZ-Demo: Köln erwartet größten Zulauf in ganz Deutschland
Heute beginnen die Proteste in mehr als 30 Städten, über 160.000 Menschen haben sich im Vorfeld online für die Teilnahme angemeldet. Bis Freitag hatten dabei über 14.000 Personen für Köln zugesagt – mehr als in jeder anderen Stadt. Frankfurt folgt mit rund 13.000 Zusagen, Berlin mit mehr als 10.000.
OB Burmester spricht mit Jugendlichen: „Nicht immer einer Meinung“
Laut einer Mitteilung der Stadt hat sich Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) am Donnerstagabend mit einigen Jugendverbänden der Stadt getroffen. Dabei nannten die Teilnehmer ihre Sorgen, aufgrund derer für den Samstag die deutschlandweiten „Gen Z regelt“-Proteste angemeldet wurden.
Burmester sagte im Anschluss: „Wir waren zwar nicht immer einer Meinung. Aber es braucht den direkten Austausch, damit aus unterschiedlichen Meinungen nicht Ablehnung, Frust oder Wut entstehen. Mein Eindruck ist, dass von dem Gespräch alle Seiten profitiert haben.“ Er habe bei dem Gespräch besser verstanden, was die jungen Menschen antreibe.
Zugleich rief Burmester laut der Stadt zu friedlichen Protesten am Wochenende auf. Ähnlich äußerte sich am Freitag auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU).
Kölner Polizei bereitet sich auf Großeinsatz vor
Am Tag vor der Demonstration von „Gen Z regelt“ am Kölner Rheinufer bereitet sich die Polizei auf einen Großeinsatz vor. „Neben friedlichem Protest liegen auch Hinweise zu Gewaltaufrufen einzelner Gruppierungen und Personen vor, die die Versammlung für Straftaten nutzen wollen“, teilte das Polizeipräsidium mit.
Unter anderem gebe es Aufrufe zu Brandstiftungen und Sachbeschädigungen. Schon am Donnerstag hatten mehrere Geschäfte in der Innenstadt ihre Fenster verbarrikadiert oder eine Schließung für den Samstag angekündigt.
Ein Polizeisprecher sagte der Kölner Lokalredaktion von t-online am Freitagmorgen, man stehe weiter im Austausch mit den Organisatoren der Kundgebung. Sollte es weitere Änderungen, wie zuletzt die Verschiebung der Demo vom Heumarkt ans Konrad-Adenauer-Ufer geben, wolle man zeitnah auch die Bevölkerung informieren, so der Sprecher.














