Betrugsmasche im Netz
Gefährliche E-Mail im Umlauf: Paypal-Nutzer im Visier
Aktualisiert am 25.10.2026 – 14:47 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine neue Phishing-Welle zielt auf Millionen Paypal-Nutzer in Deutschland ab. Die betrügerische E-Mail tarnt sich als offizielle Nachricht des Zahlungsdienstleisters.
Allein in Deutschland gibt mehr als 36 Millionen Paypal-Konten, rechnet man die Geschäftskonten dazu, sind es fast 40 Millionen. Viele Menschen nutzen den Zahlungsdienstleister regelmäßig – etwa beim Onlineshopping oder um schnell und einfach Geld zu verschicken.
Aber bei einer so hohen Anzahl an Kunden bieten sich auch Kriminellen zahlreiche Möglichkeiten, über betrügerische Nachrichten an persönliche Daten oder sogar Geld von ahnungslosen Opfern zu kommen. Wie die Verbraucherzentrale berichtet, geht aktuell wieder eine Phishing-Welle im angeblichen Namen von PayPal herum.
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Die E-Mail trägt die Betreffzeile „Aktualisierung des Schutzstandards: Bitte Profilaktivität bestätigen“ und fordert Kunden dazu auf, die Nutzung ihres Kontos zu bestätigen. Als Grund werden „erweiterte Schutzmaßnahmen unseres neuen Sicherheitsstandards“ genannt.
Diese Hinweise sollten Paypal-Nutzer beachten
Die Bestätigung soll über einen Link in der E-Mail erfolgen – innerhalb von nur 24 Stunden. Das sind gleich zwei typische Hinweise für eine Phishing-Mail. Betrüger bauen oft Druck auf, indem sie sehr kurze Fristen setzen. Die potenziellen Opfer sollen schnell reagieren, ohne viel über mögliche negative Konsequenzen nachzudenken. Hinter den Links verbergen sich meistens Eingabemasken, in die persönliche Daten eingetragen werden sollen.
Die E-Mail sieht nicht unbedingt professionell aus, kann für Laien aber durchaus real wirken. Sie enthält ein Paypal-Logo, das zwar falsch ist, was jedoch nicht unbedingt sofort auffällt. Auch die Farbgebung in der Nachricht ist stark an die des Zahlungsdienstleisters angelehnt. Aber: Weder die Absenderadresse ist seriös noch die Anrede. Es heißt lediglich „Sehr geehrter Kunde“, was in einer offiziellen E-Mail so nicht stehen würde.
Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, solche Hinweise ausschließlich über die offizielle PayPal-App oder die Webseite von PayPal zu prüfen. Die E-Mail sollte am besten ungelesen in den Spam-Ordner verschoben oder direkt gelöscht werden.














