PHP-Notfall
IT-Sicherheitslücke: Auch Router können betroffen sein
Aktualisiert am 22.10.2026 – 17:51 UhrLesedauer: 1 Min.
PHP2Shell gefährdet nicht nur Webseiten, sondern kann auch Geräte zu Hause betreffen. Welche das sein können, worauf Nutzer jetzt achten sollten – und welche Einstellung immer gut ist.
Die gefährlichen Schwachstellen in der Skript-Programmiersprache PHP (PHP2Shell) betreffen nicht nur Webserver von Dienstleistern oder Unternehmen, sondern – wenn auch viel seltener – Geräte daheim.
Das können beispielsweise Netzwerkspeicher (NAS) sein, Minicomputer oder Router – sei es, weil unter PHP-Einbindung ein Heimserver realisiert wird, oder sei es, weil der Zugriff auf die Verwaltungsoberfläche eines Gerätes mit PHP-Hilfe erfolgt.
Automatische Updates sind immer wichtig
„PHP steckt hinter rund 70 Prozent aller Websites mit bekannter Konfiguration, aber auch in Routern, Speichersystemen und Sicherheitsprodukten, oft ohne dass Betreiber es wissen“, erklärt der Verband der Internetwirtschaft eco.
Die Devise laute nun „Patches einspielen, und zwar überall“, so der eco weiter. Anwender, die selbst PHP-Pakete auf einem Gerät installiert haben, werden damit keine Probleme haben. Alle anderen sind auf Firmware-Updates der Hersteller angewiesen.
Hier gilt wie immer und einmal mehr: Am besten automatische Updates, wenigstens Update-Benachrichtigungen in den Einstellungen aller Geräte aktivieren, wo immer das möglich ist.
Das hilft dann künftig bei neuen Sicherheitslücken – und jetzt im Zweifel auch noch allen, die gar nicht wussten, dass PHP auf einem ihrer Geräte im Hintergrund läuft.















