Alpen-Unglück im Nebel
Sechs Deutsche wandern – einer stürzt 85 Meter ab
12.10.2026 – 09:51 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Wandergruppe aus Deutschland ist in Tirol unterwegs. Von der Choralmbahn-Bergstation wollen die sechs ins Tal. Auf einer Wiese rutscht plötzlich einer aus.
Ein Wanderer hat sich in Tirol schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, stürzte er am Sonntagnachmittag fast 100 Meter über Wiesengelände in die Tiefe.
Den Beamten zufolge war er Teil einer sechsköpfigen Wandergruppe aus Deutschland. Gegen 15.15 Uhr sei die Gruppe auf dem Weg von der Choralmbahn-Bergstation ins Tal gewesen.
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Als die sechs über eine Wiese gingen, über die keinen Wanderweg führte, rutschte ein 20-Jähriger auf dem nassen Untergrund aus – und blieb erst nach 85 Metern liegen.
Polizei Tirol: Notarzthubschrauber macht „Crashbergung“
Die Gruppe setze daraufhin einen Notruf ab, die Bergung des Verunfallten gestaltete sich aufgrund dichten Nebels allerdings schwierig. „Als sich der Nebel für kurze Zeit lichtete, konnte der Notarzthubschrauber C4 eine sogenannte ‚Crashbergung‘ des Verletzten durchführen“, teilten die Beamten mit.
Der 20-Jährige wurde im Tal erstversorgt und anschließend mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus St. Johann in Tirol geflogen. Laut Polizei verletzte er sich am Oberkörper und erlitt einen Unterschenkelbruch.
Skiunfall in Tirol: Deutsche in Klinik
Ebenfalls am Sonntag verletzte sich eine deutsche Skifahrerin in Tirol. Die 54-jährige Münchnerin war laut Polizei um kurz nach 9 Uhr im Skigebiet Pitztaler Gletscher zeitgleich mit einem 41-jährigen Schweizer in einen vereisten Steilhang eingefahren.
Als sich die beiden nebeneinander auf gleicher Höhe befanden, fuhren sie unbeabsichtigt aufeinander zu – die 54-Jährige stürzte bei einem Ausweich-Versuch und verletzte sich am Knie. Sie wurde ins Krankenhaus Zams gebracht. Der Schweizer Skifahrer blieb unverletzt.













