Nach mehr als 160 Jahren
Traditionsbrauerei meldet Insolvenz an
12.10.2026 – 20:34 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine über 160 Jahre alte Brauerei aus Niedersachsen hat Insolvenz angemeldet. Der Betrieb läuft dennoch weiter – das Unternehmen bleibt in Familienbesitz.
Die Brauerei Rupp Bräu aus Lauenau (Landkreis Schaumburg) hat Insolvenz angemeldet. Das bestätigte der vorläufige Insolvenzverwalter Moritz Sponagel dem NDR. Das Amtsgericht Bückeburg soll das Verfahren Anfang November eröffnen.
Geschäftsführerin Kerstin Rupp bezeichnete den Schritt als Maßnahme zur Umstrukturierung. Das Unternehmen sei zu keiner Zeit zahlungsunfähig gewesen. Der Brauereibetrieb laufe weiterhin normal; die Gehälter der Mitarbeitenden werden seit August vorfinanziert. Die Brauerei bleibe in Familienbesitz. Die zum Unternehmen gehörende Gaststätte Felsenkeller wird ab dem 1. November unter neuer Leitung geführt.
Rupp Bräu wurde 1861 von Sebastian Rupp gegründet. Die Insolvenz reiht sich in eine Serie von Pleiten in der deutschen Brauereibranche ein: Erst im Juni hatte die Braunschweiger Wolters-Brauerei Insolvenz angemeldet und die Schließung ihres Produktionsstandorts angekündigt.















