Irre Phase nach der Pause
Frankfurt-Debakel gegen Augsburg
Aktualisiert am 06.09.2026 – 19:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Die SGE geht früh in Führung. Dann aber entwickelt sich eine andere Partie. Der Beginn der zweiten Spielhälfte verläuft wild.
Eine ganz bittere Heimniederlage am 2. Spieltag der Bundesliga für Eintracht Frankfurt: Die Hessen verloren nach 1:0-Führung noch mit 1:4 (1:0) gegen den FC Augsburg und warten nach dem 3:3 zum Saisonstart gegen Union Berlin weiter auf den ersten Sieg 2026/27.
Dabei hatte Jonathan Burkardt die Gastgeber früh in Führung gebracht (6.), Arijon Ibrahimović (46.) und Robin Fellhauer (47.) drehten die Partie direkt nach der Pause, der eingewechselte Alexis Claude-Maurice erhöhte (65.), Fabian Rieder machte mit einem traumhaften Freistoß (89.) das Frankfurter Debakel perfekt.
Während der FCA nach zwei Spieltagen mit sechs Punkten ganz oben steht, findet sich die Eintracht mit nur einem Zähler in der unteren Tabellenhälfte wieder. Dabei sahen die Frankfurter in einer dominanten ersten Halbzeit wie der sichere Sieger aus. Der Augsburger Doppelschlag kurz nach der Pause innerhalb von nicht einmal zwei Minuten warf die Hessen dann aber aus der Bahn.
So lief das Spiel:
Die Eintracht begann schwungvoll und nutzte gleich die erste Chance zur Führung. Younes Ebnoutalib flankte von links auf den langen Pfosten, wo Burkardt höher stieg als FCA-Verteidiger Hennes Behrens und aus etwa fünf Metern per Kopf traf.
Der Treffer beflügelte die Hessen zusätzlich. Wenige Minuten später hätte Can Uzun erhöhen können, doch der Offensivmann scheiterte frei vor Finn Dahmen am stark reagierenden Gäste-Torwart. Kurz darauf forderten die Frankfurter nach einem Strafraum-Zweikampf von Ebnoutalib Elfmeter, doch Schiedsrichter Daniel Schlager ließ zu Recht weiterspielen.
Augsburg stand auch in der Folge permanent unter Druck und konnte sich offensiv zunächst überhaupt nicht in Szene setzen. Frankfurt hatte die Partie fest im Griff, konnte die Überlegenheit aber nicht in weitere Tore ummünzen, weil FCA-Schlussmann Dahmen bei Schüssen von Raphael Onyedika und Elias Baum auf dem Posten war.
Frankfurts Chancen-Wucher rächte sich
Kurz vor der Pause vergab dann Ebnoutalib zweimal die Chance zum 2:0. Erst scheiterte der Stürmer mit einem Heber an Dahmen, dann verfehlte er aus spitzem Winkel knapp das Tor.














