Er sitzt im Knast
Trainer war verschwunden – Jetzt kommt die Wahrheit heraus
19.08.2026 – 23:17 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Leichtathletik-Trainer verschwindet. Vier Monate erfahren seine Schützlinge nichts von ihm. Jetzt kommt die bittere Wahrheit heraus.
Vier Monate lang fragten sich die Athleten von Leichtathletik-Trainer Leon Baptiste (41), wo ihr Coach steckt. Nun ist die Antwort so schockierend wie eindeutig: Der einstige Junioren-Europameister sitzt in einem marokkanischen Gefängnis – verurteilt wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes. Baptiste war in Marokko im Urlaub, als er plötzlich von der Bildfläche verschwand. Seinen Schützlingen teilte er lediglich mit, dass er „eine Zeit lang“ im Training fehlen würde. Mehr erfuhren sie nicht.
Wie die BBC nun berichtet, wurde der britische Trainer in dem nordafrikanischen Land zu einer zehnmonatigen Haftstrafe verurteilt, die inzwischen auf acht Monate verkürzt wurde. Baptiste verbüßt seine Strafe im Gefängnis Al-Oudaya in Marrakesch. Vor seinem Verschwinden hatte Baptiste mehrere britische Spitzenathleten betreut und sie auf die diesjährigen Commonwealth Games vorbereitet. Ursprünglich sollte er die Sportler auch für die Europameisterschaften in Birmingham trainieren – dazu kam es nicht mehr.
Am Dienstag wurden die Athleten schließlich per E-Mail über seinen Rücktritt aus „gesundheitlichen Gründen“ informiert. Das britische Außenministerium bestätigte inzwischen: „Wir unterstützen einen britischen Staatsangehörigen, der in Marokko festgehalten wird, und stehen mit den Behörden in Kontakt.“ Auch Baptistes Familie soll über die Inhaftierung informiert sein. Wann er entlassen wird und nach Großbritannien zurückkehren kann, ist noch unklar.














