Qualifying auf der Isle of Man
Schweizer Motorradrennfahrer Mauro Poncini stirbt bei Unfall
19.08.2026 – 19:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Schock beim Manx Grand Prix: Ein Trainingsunfall auf dem legendären Kurs endet tödlich. Die Organisatoren stoppen die Session sofort.
Der Schweizer Motorradrennfahrer Mauro Poncini ist beim Qualifying zum Manx Grand Prix auf der Isle of Man tödlich verunglückt. Der Tessiner erlitt am Dienstagabend im Alter von 29 Jahren bei einem Zwischenfall im zweiten Zeittraining der Klassen Senior/Supersport MGP tödliche Verletzungen.
Nach Angaben der Veranstalter kollidierte Poncini während der Session mit einem anderen Fahrer. Das Training wurde in der Folge sofort abgebrochen. Der zweite beteiligte Pilot kam mit leichten Verletzungen davon.
In einer offiziellen Mitteilung bestätigten die Organisatoren, dass ein Teilnehmer tödliche Verletzungen erlitten habe. Gemäß den Standardverfahren der Veranstaltung sei eine behördenübergreifende Untersuchung eingeleitet worden. Die Verantwortlichen baten die Beteiligten sowie das Umfeld der Betroffenen um Privatsphäre.
Verband trauert um Fahrer
Auch der Schweizer Motorradverband reagierte mit großer Bestürzung. Die Swiss Moto Federation teilte mit, man habe mit tiefer Trauer vom Tod des Rennfahrers Mauro Poncini erfahren, der während des Qualifyings zum Manx Grand Prix ums Leben gekommen sei. Poncini wird als engagierter Fahrer beschrieben, der in der Szene geschätzt war.
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Sportlich hatte sich Poncini vor allem in der International Road Racing Championship (IRRC) einen Namen gemacht. In der Supersport-Kategorie belegte er 2024 und 2025 jeweils Rang sieben. In der laufenden Meisterschaft lag er vor dem Finalrennen in Frohburg auf Platz fünf. Der Start beim Manx Grand Prix war sein erstes Antreten bei diesem Event.
Der Manx Grand Prix findet auf der Isle of Man auf derselben Strecke statt wie die Isle of Man Tourist Trophy (TT), die als eines der gefährlichsten Motorradrennen der Welt gilt.















