An ukrainischem Flugzeug
Drohne mit Sprengstoff an Leipziger Flughafen gesichtet
Aktualisiert am 05.08.2026 – 10:29 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Drohne fliegt unerlaubt über den Flughafen Leipzig – und ruft die Bundespolizei auf den Plan. Eine ukrainische Airline rückt in den Fokus.
Am Leipziger Flughafen ist eine Drohne nach Angaben eines Nato-Sprechers in der Nähe eines ukrainischen Flugzeugs gesichtet worden. Die Polizei habe das Fluggerät in der Nacht gesichert. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen vom Morgen sollen an der Drohne Sprengstoff und ein Zünder befestigt gewesen sein, zuvor berichtete die „Bild“ über den Vorfall.
In der Nacht zum Mittwoch wurde zwischenzeitlich der Flugbetrieb eingestellt. Mehrere Flugzeuge mussten laut der Polizeidirektion Leipzig umgeleitet werden. Der Vorfall ereignete sich laut der „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ) gegen Mitternacht – bereits um 1.55 Uhr konnte der Betrieb teilweise wieder aufgenommen werden.
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Die Polizei spricht in der Mitteilung von einem „sicherheitsrelevanten Vorfall“. Teile des Flughafens sind wegen den Ermittlungen weiterhin gesperrt.
Verdächtiger Gegenstand bei ukrainischer Maschine
Laut der LVZ wurde der verdächtige Gegenstand im Bereich einer Frachtmaschine von der ukrainischen Antonov Airlines entdeckt. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs laufen große Teile des Betriebs der Airline über den Flughafen Leipzig/Halle. Mehrere Transportflugzeuge der Fluggesellschaft sind auf dem Flughafen stationiert.
Der verdächtige Gegenstand wurde auf der Südpiste des Flughafen entdeckt. Die Bundespolizei habe ihn mithilfe eines Sprengstoffroboters begutachtet. Aktuell besteht laut Mitteilung keine Gefahr. Laut Mitteilung ist die Südpiste noch immer gesperrt.














