Rückrufe bei Hyundai
Tausende Autos betroffen: Beim Inster droht Brandgefahr
27.07.2026 – 13:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Hyundai muss mehrere Modelle in die Werkstatt holen: Beim Elektro-Kleinwagen Inster besteht Brandgefahr, bei anderen Modellen kann das Kombiinstrument ausfallen.
Hyundai hat zwei neue Rückrufaktionen gestartet. Betroffen sind in Deutschland knapp 19.000 Fahrzeuge.
Beim elektrischen Kleinwagen Inster kann nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) eine Beschädigung im Inneren eines Drei-Wege-Ventils dazu führen, dass Kühlmittel austritt. Gelangt Flüssigkeit in elektrische Bauteile, kann dies einen Kurzschluss und in der Folge einen Brand verursachen. Nach Angaben des KBA sind weltweit 40.045 Fahrzeuge betroffen, davon 14.610 in Deutschland.
Der Rückruf umfasst Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum vom 14. Februar 2024 bis zum 14. April 2026. In der Werkstatt wird das Ventil gegen ein überarbeitetes Bauteil ausgetauscht. Die Rückrufaktion trägt den Herstellercode 61D127 und die KBA-Referenz 16829R.
Display-Ausfälle während der Fahrt

Daneben hat Hyundai einen weiteren Rückruf gestartet. Betroffen sind die Modelle Sonata, Palisade, Ioniq 5, Santa Fe, Ioniq 6, Kona, Grandeur, Tucson, Ioniq 9 und Azera aus dem Produktionszeitraum vom 30. Juni bis 14. November 2025. Hier kann das Kombiinstrument während der Fahrt sporadisch neu starten. Laut KBA bleibt der Bildschirm dabei kurzzeitig schwarz oder zeigt Informationen verzögert an. Dadurch können Warnhinweise vorübergehend nicht angezeigt werden.
Abhilfe schafft ein Software-Update des Kombiinstruments. Weltweit betrifft der Rückruf 36.316 Fahrzeuge, in Deutschland 4.271. Die Rückrufcodes lauten 61DC02 und 61D052, die KBA-Referenz 16445R.
Verlängerte Bremswege beim i20

Bereits im Juni hatte Hyundai zudem den Kleinwagen i20 (Produktionszeitraum 18. August 2015 bis 21. September 2020) zurückgerufen. Dort kann ein ungünstig verlegter Vakuumschlauch des Bremskraftverstärkers die Bremskraftunterstützung verringern und den Bremsweg verlängern. Von diesem Rückruf sind weltweit 56.061 Fahrzeuge betroffen, davon 9.134 in Deutschland. In der Werkstatt wird der Unterdruckschlauch ersetzt und der Bremskraftverstärker überprüft. Hier lautet die KBA-Referenznummer 16695R, der Hersteller-Rückrufcode 61DT02.














