Zahlreiche Staus erwartet
Sommerreisewelle auf dem Höhepunkt: ADAC warnt
27.07.2026 – 14:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Wer am ersten Augustwochenende in den Urlaub startet, braucht voraussichtlich Geduld. Auf diesen Routen droht laut ADAC Stillstand.
Mit dem Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg haben nun alle Bundesländer Sommerferien. Nach Einschätzung des ADAC erreicht der Reiseverkehr damit seinen Höhepunkt: Das erste Augustwochenende gilt erfahrungsgemäß als das staureichste der gesamten Ferienzeit. Zusätzlich sind viele Urlauber aus den Nachbarländern sowie Transitreisende auf Deutschlands Autobahnen unterwegs.
Besonders voll dürfte es am Freitagnachmittag und -abend sowie am Samstagvormittag werden. Am Sonntagnachmittag und -abend nimmt vorrangig der Rückreiseverkehr zu. Hinzu kommen Tagesausflügler auf dem Weg in die Alpen, an die Küsten sowie zu Seen und Mittelgebirgen. Rund 1.000 Autobahnbaustellen sowie Veranstaltungen wie das „Wacken Open Air“ und der Hamburger Sommerdom können den Verkehr zusätzlich ausbremsen.
Die am stärksten staugefährdeten Autobahnen in Deutschland
A2 Dortmund – Hannover – Magdeburg
A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau
A4 Aachen – Köln sowie Dresden – Görlitz
A5 Kassel – Frankfurt sowie Darmstadt – Karlsruhe – Basel
A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
A7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg sowie Ulm – Füssen
A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München
A11, A12 und A13 im Großraum Berlin
A95 München – Garmisch-Partenkirchen
A99 Autobahnring München
Behinderungen auf der Brennerautobahn
Auch auf den wichtigsten Reiserouten im Ausland müssen Urlauber mehr Zeit einplanen. In Österreich erwartet der ADAC unter anderem auf der Westautobahn (A1), der Tauernautobahn (A10), der Inntalautobahn (A12) und der Brennerautobahn (A13) lange Staus. Auf der Brennerautobahn kommt es wegen der Sanierung der Luegbrücke weiterhin zu Behinderungen.
Zusätzliche Einschränkungen gibt es am Samstag auf der Fernpassroute. Die Fernpassstraße (B179) wird zwischen 9.45 Uhr und 12 Uhr wegen einer Protestaktion gesperrt. Gleichzeitig bleibt auch das Hahntennjoch (L246) geschlossen, um Ausweichverkehr zu verhindern. Wer nach Tirol oder Italien reist, sollte nach Möglichkeit eine andere Strecke oder einen anderen Reisetag wählen.
In der Schweiz ist hauptsächlich auf der Gotthardroute (A2) mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Ebenfalls staugefährdet sind die A1, die A3 und die San-Bernardino-Route (A13). In Italien dürfte sich der Verkehr vorwiegend auf der Brennerautobahn (A22) sowie auf den Verbindungen zwischen der Schweizer Grenze, Mailand und Genua stauen.
Sperrungen von Ausfahrten
Um den Ausweichverkehr durch Ortschaften zu begrenzen, werden bei Staus erneut mehrere Autobahnausfahrten gesperrt. In Deutschland betrifft das Abschnitte der A7, A8 und A93 sowie der B2 und B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Auch in Österreich bleiben an Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen zahlreiche Ausweichstrecken in den Bezirken Innsbruck, Innsbruck-Land, Kufstein, Imst und Reutte für den Durchgangsverkehr gesperrt.
Zudem sollten Reisende bei der Einreise nach Deutschland wegen der Grenzkontrollen zusätzliche Wartezeiten einplanen.














