Mehr als 500 Rettungskräfte versuchen, Menschen aus eingestürzten und beschädigten Gebäuden im Stadtteil Chacao der venezolanischen Hauptstadt Caracas zu retten, wie der Bürgermeister der Gemeinde dem US-Sender CNN mitteilte. Mindestens zwei Häuser in der Stadt seien komplett eingestürzt.
Das Beben war noch im benachbarten Kolumbien zu spüren, das Hunderte Kilometer entfernt liegt.
Das US-Tsunami-Warnzentrum gab zunächst eine Warnung für Puerto Rico, die Jungferninseln sowie die vor der Küste Venezuelas gelegenen Inseln Aruba, Curaçao und Bonaire heraus. Diese wurde jedoch nach etwa einer Stunde wieder aufgehoben. Venezuela liegt in einer seismisch aktiven Zone, in der die Karibische und die Südamerikanische Erdplatte aufeinandertreffen.
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Nachbarländer bieten Hilfe an
Mehrere lateinamerikanische Staaten haben Venezuela nach der Katastrophe ihre Solidarität zugesichert. El Salvadors Präsident Nayib Bukele erklärte auf X: „Unsere Herzen sind in diesen schweren Zeiten bei den Menschen in Venezuela. Wir senden ihnen unsere volle Solidarität und unsere Gebete.“
Auch Mexikos Außenministerium bekundete auf X seine Unterstützung und erklärte, man „drücke dem venezolanischen Volk seine volle Solidarität aus“ und bedauere die entstandenen Schäden zutiefst. Chile sprach ebenfalls seine Solidarität aus und erklärte zugleich seine „Bereitschaft, humanitäre Hilfe und Unterstützung bei Rettungseinsätzen zu leisten“.
Trump: „Die ersten Berichte sind nicht gut“
US-Präsident Donald Trump sicherte Venezuela ebenfalls schnelle Hilfe zu. Er habe alle US-Behörden angewiesen, sich darauf vorzubereiten, schnell zu helfen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. „Wir werden für unsere neuen und großartigen Freunde da sein“, schrieb er – wohl mit Blick auf die Übergangsregierung in Caracas. In Bezug auf das wahrscheinliche Ausmaß der Folgen erklärte er: „Die ersten Berichte sind nicht gut!!!“
Kurz vor Trumps Post hatte das US-Außenministerium nach eigenen Angaben bereits einen Krisenstab eingerichtet, um in Absprache mit der venezolanischen Regierung Such- und Rettungsmannschaften sowie humanitäre und medizinische Hilfe in das Land zu schicken.
Auch Brasilien, Bolivien und Costa Rica übermittelten Beileidsbekundungen, wünschten den Verletzten eine rasche Genesung und sagten den Betroffenen ihre Unterstützung zu.














