Bergsteiger hören seinen Schrei
Deutscher stürzt in Südtirol in den Tod
09.09.2026 – 07:56 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Deutscher stürzt in den Bergen in Italien fast hundert Meter in die Tiefe. Für ihn kommt jede Hilfe zu spät.
Ein 43-jähriger Deutscher ist am Dienstag in Südtirol beim Wandern tödlich verunglückt. Der Mann soll von einem Klettersteig mehr als 80 Meter in die Tiefe gestürzt sein, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Ein Arzt habe nur den Tod des Mannes feststellen können.
Der Unfall ereignete sich an der Rotwand bei Sexten in den italienischen Dolomiten. Der Sturz des Mannes sei nur aufgefallen, da andere Wanderer seinen Schrei gehört hätten. Es gebe keine Augenzeugen – der genaue Hergang des Unglücks sei noch nicht geklärt. Der 43-Jährige sei alleine unterwegs gewesen.
In der Folge sei der Mann mit einem Rettungshubschrauber gesucht worden. Er wurde in einer Schlucht unterhalb eines Klettersteigs entdeckt. Aus welchem Teil von Deutschland der Mann stammte, war zunächst unklar.
Der Klettersteig „Via ferrata Mario Zandonella“ ist kurz, gilt aber als anspruchsvoll und ist vor allem für erfahrene Bergsteiger geeignet. Der Weg verfügt auch über ungesicherte Passagen. Wie die Rettungskräfte berichteten, trug der Mann geeignete Ausrüstung.














