230.000 Euro Schulden
ZDF-Moderatorin Andrea Ballschuh ist in Privatinsolvenz
Aktualisiert am 17.09.2026 – 12:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Seit 2003 steht sie für das ZDF-Magazin „Volle Kanne“ vor der Kamera. Jetzt spricht Andrea Ballschuh über eine schwierige private Situation.
Moderatorin Andrea Ballschuh gehört zu den bekannten Gesichtern im ZDF. Im Gespräch mit dem Magazin „Bunte“ hat sie nun öffentlich gemacht, dass sie am 5. Februar 2026 Privatinsolvenz anmelden musste. Sie konnte ihre Schulden in Höhe von 230.000 Euro nicht mehr tilgen. Sie wolle daraus kein Geheimnis machen, weil es ihr am Herzen liegt, anderen Betroffenen Mut zu machen.
Ballschuh betonte, dass sie „unfassbare Angst vor dem Imageverlust“ gehabt habe, sie hatte einen regelrechten Horror davor. „Es hätte mich fast in den Burn-out gebracht“, sagte sie. Der Grund: „Ich kannte niemanden, dem es mit einer Insolvenz gut ging. Ich habe nur die Horrorgeschichten gehört von Betroffenen, die in eine Depression gerieten, deren Leben kaputt war, und von denen sich Menschen abgewandt haben.“
- Privatinsolvenz: So lassen Sie Schulden hinter sich
Dass einige sicherlich Vorurteile haben, wenn sie von ihrer Insolvenz erfahren, ist Ballschuh bewusst. Immerhin arbeitet sie seit mehr als 30 Jahren als Moderatorin. Viele würden denken, sie habe ausreichend Geld, so Ballschuh. „Und wenn dann jemand wie ich insolvent wird, denken sie: Ist die spielsüchtig? Nimmt die Drogen? Oder hat sie sich verzockt, weil sie den Hals nicht voll bekommen konnte?“
Doch all das sei nicht der Fall gewesen. Andrea Ballschuh erklärte, wie es zu ihrer hohen Verschuldung gekommen ist. 2019 habe sie sich selbstständig gemacht und sei als Videocoach erfolgreich gewesen. 2022 habe sie ein großes Videostudio eröffnet. „Das war ein Fehler“, sagte sie jetzt rückblickend. „Wenige Tage, bevor es losging, habe ich mich mit meiner damaligen Geschäftspartnerin überworfen und mich von ihr trennen müssen. Ich habe gefühlt Tag und Nacht gearbeitet, musste aber feststellen: Das reicht nicht.“ Die Ausgaben seien zu hoch gewesen.
