Elon Musks X erlitt am Donnerstag einen der größten Ausfälle, bei dem Benutzer den Zugriff auf ihre Beiträge und Zeitleisten verloren.
X, die Social-Media-Plattform, die früher als Twitter bekannt war, kam es am frühen Donnerstagmorgen zu einer erheblichen Störung. Fast 100.000 Nutzer meldeten einen Ausfall der Plattform.
Laut Bloomberg war es der größte Ausfall der Plattform seit der Übernahme durch Elon Musk im Rahmen eines 44-Milliarden-Dollar-Deals (40,21 Milliarden Euro) im Oktober letzten Jahres.
Seit seiner Übernahme waren die Nutzer mit zahlreichen technischen Schwierigkeiten konfrontiert, so entließ der Milliardär in den ersten Monaten seiner Amtszeit mehr als die Hälfte der Belegschaft des Unternehmens.
Am frühen Morgen des 21. Dezember begannen Benutzer zu melden, dass der Dienst ausgefallen sei. Die Zahl der Meldungen auf downdetector.com, einer Website, auf der Benutzer melden können, wenn eine Website oder ein Internetdienst nicht funktioniert, nimmt zu.
Auf dem Höhepunkt um 05:42 GMT meldeten 90.389 Benutzer, dass die Website nicht erreichbar sei.
Die Hashtags #TwitterDown und #XDown waren am Donnerstagmorgen auf der gesamten Plattform im Trend, und viele Benutzer teilten beliebte Memes, um ihre Besorgnis über die Sperrung ihrer Konten zum Ausdruck zu bringen.
Benutzer stellten fest, dass ihre Newsfeeds leer waren und keine neuen Tweets sichtbar waren, obwohl die Website twitter.com verfügbar und die Funktion „Leerzeichen“ sichtbar war.
Da die Veröffentlichung auf X nicht möglich war, meldeten Nutzer sozialer Netzwerke den Vorfall an Konkurrenten wie Facebook, Threads und Reddit.
Neuestes Stolpern von Elons X
Kurz nach 06:40 GMT nahm die Plattform ihren Dienst für Benutzer in mehreren Ländern wieder auf.
Auf dem Höhepunkt des Vorfalls berichtete Downdetector, dass rund 67.000 US-Nutzer Probleme gemeldet hätten.
Der Vorfall betraf auch X Pro, früher bekannt als TweetDeck.
Es gab keinen unmittelbaren Kommentar von X und auch keine Hinweise auf die Ursache des Vorfalls.
X ist seit der Übernahme von Musk von Kontroversen geprägt und sieht sich derzeit mit rechtlichen Schritten der Europäischen Kommission wegen möglicher Verstöße gegen EU-Vorschriften in Bezug auf Inhaltsmoderation, Werbetransparenz und Datenzugriff konfrontiert.
Es ist das erste Verfahren überhaupt im Rahmen des neuen Digital Services Act, den die EU entworfen hat, um das Internet für Verbraucher sicherer zu machen.
Downdetector meldete im Februar auch einen größeren Ausfall auf X, der Tausende von Benutzern betraf.
